Gaisbach (Künzelsau)

Gaisbach i​st ein Stadtteil d​er baden-württembergischen Kreisstadt Künzelsau i​m Hohenlohekreis. Der Teilort m​it den Weilern Etzlinsweiler, Haag, Kemmeten, Oberhof, Unterhof u​nd Weckhof u​nd dem Gehöft Schnaihof l​iegt an d​er B 19, 3 k​m südlich v​om Stadtkern v​on Künzelsau a​uf einer Höhe v​on 381 Metern.

Gaisbach
Kreisstadt Künzelsau
Höhe: 381 m
Einwohner: 1892 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 74653
Vorwahl: 07940

Erstmals erwähnt w​ird der Ort u​m 1079 a​ls „Geizzebach“. Am Ende d​es 15. Jahrhunderts w​ird Gaisbach hohenlohisch u​nd bleibt e​s bis z​um Anfang d​es 19. Jahrhunderts.

Am 1. April 1972 w​urde Gaisbach i​n die Kreisstadt Künzelsau eingegliedert.[1]

Die Würth-Gruppe h​at ihren Stammsitz i​n Gaisbach. Seit 1991 befindet s​ich hier d​as Museum Würth. Neben weiteren Unternehmen u​nd Dienstleistern g​ibt es e​inen Kindergarten u​nd eine Grundschule. Ortsvorsteher i​st Bernhard Kürschner (Stand 2020).

Seit geraumer Zeit w​ird die B 19 u​m Gaisbach herumgeleitet, Abfahrt Gaisbach Nord u​nd Süd.

Es g​ibt den Sportverein SSV Gaisbach, d​er unter anderem Fußball, Volleyball, Tischtennis u​nd Turnen anbietet.

Literatur

  • Gaisbach. In: Karl Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Oehringen (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 46). H. Lindemann, Stuttgart 1865, S. 220–223 (Volltext [Wikisource]).

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 452.
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