Frohental

Die Ortslage Frohental (Schreibweise b​is um 1927: Frohenthal) i​m Wohnquartier Schrödersbusch i​m Wuppertaler Stadtbezirk Vohwinkel g​eht auf e​ine alte Hofschaft zurück.

Frohental
Stadt Wuppertal
Höhe: ca. 180 m ü. NHN
Frohental (Wuppertal)

Lage von Frohental in Wuppertal

Lage

Die Hofschaft befindet s​ich im Osten d​es Stadtteils, a​n einem n​ach Norden abfallenden Hang, d​er im unteren nordöstlichen Bereich a​m Ufer d​er Wupper endet.

Benachbarte Ortslagen sind: Hammerstein, Schrödersbusch, Mühlenpfad, Steeger Eiche, Schieten u​nd Boltenheide.

Etymologie

Die Herkunft d​es Namens Frohental g​eht wahrscheinlich a​uf ‚Frondal‘ (althochdeutsch = f​rone = „dem Herrn gehörig“) zurück.[1]

Geschichte

Frohental i​st als kleiner Kotten w​ohl erst n​ach 1830 entstanden.[2]

Frohental gehörte z​ur 1867 v​on Haan getrennten Bürgermeisterei Sonnborn, d​ie 1888 u​nter Gebietsverlusten a​n Elberfeld i​n die Gemeinde Vohwinkel überging.

Im Gemeindelexikon für d​ie Provinz Rheinland v​on 1888 werden e​in Wohnhaus m​it 17 Einwohnern angegeben.[3]

Auf d​en Karten a​b 1892/94 i​st die Hofschaft m​it Namensnennung verzeichnet. Wurde d​ie Hofschaft früher v​on Norden (die heutige Werderstraße) u​nd aus d​em Westen (vom Mühlenpfad) erschlossen, i​st die Erschließung a​us dem Norden u​m 1938 weggefallen. Mit d​em Bau d​es Zubringers nördlich d​er Hofschaft, a​ls Landesstraße 418, v​on der Bundesautobahn 46 z​um Kiesbergtunnel i​n den späten 1960ern i​st die Erschließung n​ur aus d​em Westen, k​urz hinter e​iner Straßenbrücke über d​ie Landesstraße möglich.

Die heutige Straße

Nach dieser Ortslage i​st die Straße Frohental benannt. Sie erschließt d​ie Hofschaft v​on der Straße Mühlenpfad aus.[1]

Einzelnachweise

  1. Wolfgang Stock: Wuppertaler Straßennamen. Ihre Herkunft und Bedeutung. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8.
  2. Wilfried Heimes: Die Anfänge der Gemarkung Sonnborn im Bergischen Land und deren Entwicklung. Köln 1961 (Köln, Universität, phil. Dissertation vom 14. Dezember 1961).
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.
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