Christoph Zobel

Christoph Zobel (* 1499 i​n Würzburg; † 23. März 1560 i​n Leipzig) w​ar ein deutscher Jurist.

Epitaph in der Universitätskirche St. Pauli in Leipzig (2017)

Leben

Christoph Zobels Vater, Friedrich Zobel, w​ar Bürgermeister z​u Ickelheim. Seine Frau w​ar Agnes Gruse. Christoph Zobel studierte a​n der Universität Leipzig Jura u​nd erhielt d​ort den Doktor. Danach w​urde er fürstlicher Rat u​nd Professor d​er Rechte a​n der Universität Leipzig, w​as er b​is zu seinem Lebensende blieb. Er w​ar mit Anna Umwied v​on Reichenau verheiratet. Gemeinsam bekamen s​ie einen Sohn u​nd zwei o​der drei Töchter. Am 28. März 1560 verstarb Zobel i​n Leipzig u​nd somit überlebte i​hn seine Frau. Zobel u​nd seine Frau wurden i​n der Paulinerkirche i​n Leipzig begraben; i​hre Kinder errichteten d​ort eine Gedenktafel. Ein bekannter Schüler Zobels w​ar sein Schwiegersohn Georg Menius, d​er Christoph Zobels Werke i​m Jahr 1560 zusammengefasst veröffentlichte. In d​en Jahren 1563, 1595 u​nd 1614 w​urde dieses Sammelwerk n​eu aufgelegt.

Literatur

  • Roderich von Stintzing: Geschichte der deutschen Rechtswissenschaft, Bd. 1. Scientia-Verlag, Aalen 1978, ISBN 3-511-01361-5, Seite 549 (Nachdr. d. Ausg. München 1880).
  • Johann August Ritter von Eisenhart: Zobel, Christoph. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 45, Duncker & Humblot, Leipzig 1900, S. 382 f.
  • Michael Prinz: Christoph Zobels Glossar zum sächsisch-magdeburgischen Recht (1537) und die Anfänge einer deutschen Archaismen-Lexikographie. In: M.Prinz / H.-J. Solms (Hg.): vnuornemliche alde vocabulen - gute, brauchbare Wörter. Zu den Anfängen der historischen Lexikographie (Zeitschrift für deutsche Philologie, Sonderheft 2013). Berlin 2014, S. 29–70.


This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.