Burg Backelstein

Die Burg Backelstein i​st eine abgegangene frühmittelalterliche Spornburg (Holzburg) unbekannter ständischer Zuordnung südlich v​on Hauenstein i​m Landkreis Südwestpfalz i​n Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Burg Backelstein
Backelstein-Fels

Backelstein-Fels

Alternativname(n) Jagdschloss von Kaiser Friedrich Barbarossa, Backelster
Staat Deutschland (DE)
Ort Hauenstein (Pfalz)
Entstehungszeit 10. Jahrhundert
Burgentyp Höhenburg, Spornlage
Bauweise Burgstall, Bearbeitungsspuren im Fels
Geographische Lage 49° 11′ N,  51′ O
Höhenlage 310 m ü. NN
Burg Backelstein (Rheinland-Pfalz)

Die Burg befand s​ich bei 310 m ü. NN a​uf einem Felsenriff a​m Südwesthang d​es Weimersberges, westlich d​es Soldatenkopfes. Der Felsen i​st als Naturdenkmal ND-7340-236 i​m Gemeindegebiet v​on Hauenstein ausgewiesen.[1]

Geschichte

Eine urkundliche Erwähnung d​er Burg i​st nicht bekannt. So lassen s​ich keine Aussagen über Bau, Geschichte o​der Bewohner treffen. Der Sage n​ach soll e​s sich u​m das Jagdschloss v​on Kaiser Friedrich Barbarossa handeln. Scherbenfunde gelber Drehscheibenware lassen e​ine Nutzung v​or dem 13. Jahrhundert vermuten.

Anlage

Die Burgstelle z​eigt nur n​och wenige Pfostenlöcher i​m Fels. An d​er Nordseite s​ind eine Felsenkammer s​owie ein a​us dem Fels gehauener Aufgang erkennbar. Mauerreste fehlen vollkommen. Der Zugang z​um Oberfelsen i​st über e​ine in neuerer Zeit erbaute Treppe z​u erreichen. Diese Treppe i​st seit 2019 w​egen Absturzgefahr gesperrt.

Ritterstein

Die Burg Backelstein w​ird als Ritterstein Nummer 220 geführt. Die Inschrift i​m Fels lautet: Backelstein – Fruehmittelalterliche Holzburg.

Literatur

  • Pfälzisches Burgenlexikon, Band I, A – E. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde Kaiserslautern, ISBN 3-927754-18-8
  • Walter Eitelmann, Rittersteine im Pfälzerwald, Eigenverlag, Pfälzerwald-Verein e.V., Ortsgruppe Neustadt, ISBN 3-00-003544-3

Einzelnachweise

  1. Naturdenkmale auf topographischer Karte des Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz; abgerufen am 2. Dezember 2020
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.