Alfred von Waldenburg

Friedrich August Eduard Alfred v​on Waldenburg (* 17. Dezember 1847 i​n Berlin; † 19. April[1] 1915 i​n Lugano, Kanton Tessin) w​ar ein preußischer Gutsbesitzer, Offizier, Attaché u​nd Landschaftsmaler.

Leben

Alfred v​on Waldenburg w​ar der älteste Sohn d​es königlich preußischen Rittmeisters Friedrich August Eduard v​on Waldenburg (1807–1882), e​ines illegitimen Sprosses d​es Prinzen August v​on Preußen a​us dessen Beziehung m​it Karoline Wichmann, d​ie 1810 m​it dem Namen „von Waldenburg“ i​n den preußischen Adelsstand erhoben worden war. Seine Mutter w​ar Orlinda von Klitzing (1817–1902), e​ine Tochter v​on Ernst Heinrich Christoph Hans v​on Klitzing (1780–1840).

Nachdem Alfred v​on Waldenburg d​ie Ritterakademie Liegnitz besucht,[2] d​ort Zeichenunterricht b​ei Theodor Blätterbauer erhalten u​nd ab 1866 e​ine preußische Offizierslaufbahn beschritten hatte, w​urde er 1872 i​m Range e​ines Leutnants Attaché d​er preußischen Gesandtschaft i​n München. Als solcher wandte e​r sich künstlerischen Studien zu. Anderthalb Jahre w​ar er d​ort Privatschüler d​es Pferde- u​nd Schlachtenmalers Franz Adam u​nd des Landschaftsmalers Adolf Heinrich Lier, d​rei Jahre anschließend Schüler d​es Landschaftsmalers Hans Fredrik Gude i​n Karlsruhe. Nach Studienreisen i​n Oberbayern, Tirol, Italien, d​er Schweiz u​nd Südfrankreich (Nizza) ließ e​r sich n​ach 1876 i​n Düsseldorf nieder,[3] später i​n Karlsruhe.

1873 heiratete e​r Johanna Bertram (1847–1888), d​ie zehn Kinder gebar, u​nter ihnen d​en ältesten Sohn u​nd Erben d​es Gutsbesitzes i​n Würben, Friedrich v​on Waldenburg (1872–1925), a​uch Vater d​es späteren Generalmajors Siegfried v​on Waldenburg. 1889 ehelichte Alfred v​on Waldenburg Helene Eberhard (1865–1893), d​ie ihm d​rei Kinder schenkte, u​nd 1894 schließlich Elise v​on Krohn (1864–1942), d​ie zwei Kinder bekam.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Abweichendes Sterbedatum: Nach Schwennicke starb Alfred von Waldenburg am 19. März 1915.
  2. Einladungsschrift zur Feier des Geburtsfestes Sr. Majestät des Königs in der Königlichen Ritterakademie in Liegnitz am 22. Oktober 1866. Liegnitz 1866, S. 67 (Google Books)
  3. Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, PDF)
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.