Albert Vierling (General)

Albert Vierling (* 30. September 1887 i​n Weiden i​n der Oberpfalz; † 9. April 1969 i​n Gräfelfing) w​ar ein deutscher General d​er Flieger i​m Zweiten Weltkrieg.

Leben

Vierling t​rat 1907 a​ls Fahnenjunker-Unteroffizier i​n die Bayerische Armee ein. Nach d​em Besuch d​er Kriegsschule München w​urde er a​m 26. Mai 1909 z​um Leutnant befördert u​nd diente i​m Telegraphen-Detachement. 1911 ließ Vierling s​ich zum Piloten ausbilden u​nd nahm 1914/18 a​ls Flieger a​m Ersten Weltkrieg teil. Zuletzt w​ar er Hauptmann u​nd hatte für s​eine Leistungen b​eide Klassen d​es Eisernen Kreuzes s​owie den Militärverdienstorden IV. Klasse m​it Schwertern erhalten. Nach Kriegsende i​n die Vorläufige Reichswehr übernommen, w​urde Vierling i​m Zuge d​er weiteren Reduzierung d​er Armee 1920 a​us dem Militärdienst entlassen.

1934 w​urde Vierling z​um Militärdienst reaktiviert. Während d​es Zweiten Weltkriegs w​urde er mehrfach befördert, zuletzt a​m 1. Juni 1942 z​um General d​er Flieger.

In seiner Eigenschaft a​ls Kommandierender General u​nd Befehlshaber d​es Luftgaues XXV stiftete Vierling 1943 d​ie Ehrenplakette d​es Feld-Luftgaues XXV a​ls Auszeichnung d​er deutschen Luftwaffe.[1]

Noch v​or Kriegsende w​urde Vierling a​m 30. April 1945 i​n den Ruhestand versetzt.

Literatur

  • Willy Hackenberger: Die alten Adler. Pioniere der deutschen Luftfahrt. 1960, S. 49.

Einzelnachweise

  1. Klaus D. Patzwall: Die nichttragbaren Medaillen und Plaketten der Luftwaffe 1935–1945 (Studien zur Geschichte der Auszeichnungen 5). Patzwall, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-931533-04-5, S. 42–44.
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