Zenon Frydrychowicz

Zenon Frydrychowicz (* 20. Dezember 1851 i​n Tuchel, Westpreußen; † 26. Februar 1929 i​n Bydgoszcz, Republik Polen) w​ar ein polnischer Jurist i​n der Provinz Posen u​nd in Polen. Er w​ar Amtsgerichtsrat u​nd erster polnischer Gerichtspräsident i​n Bydgoszcz.

Leben

Der Vater Franciszek Frydrychowicz war Abgeordneter und patriotischer Aktivist in Tuchel, die Mutter Maria, geborene Malinowska Tochter des Bürgermeisters von Gollub und Schwester des Gelehrten Francy Ksawery Malinowski. Der Bruder Romuald Frydrychowicz wurde Priester und wichtiger Regionalhistoriker. Zenon Frydrychowicz besuchte die Grundschule in Tuchel, das Progymnasium in Pelplin und das Gymnasium in Konitz. Dort gründete er mit Anton Wolszlegier eine Ortsgruppe der Gesellschaft der Philomaten. Danach studierte er Rechtswissenschaft in Breslau.

Seit 1875 w​ar Frydrychowicz i​m Gerichtswesen tätig. 1881 w​urde er Amtsrichter i​n Koschmin i​n der Provinz Posen. Vor 1901 w​urde er Amtsgerichtsrat i​n Bromberg (Bydgoszcz), w​as er 1912 n​och war.

1920 w​urde Zenon Frydrychowicz n​ach der staatlichen Unabhängigkeit d​er erste polnische Gerichtspräsident i​n Bydgoszcz.

Zenon Frydrychowicz erhielt d​en Orden d​er nationalen Wiedergeburt Polens u​nd den Piusorden (Komtur).

Er veröffentlichte

  • mit Julius Brachvogel: Handbuch des Grundbuchrechts, Berlin 1901
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