Wolfgang Zicke Schneider

Wolfgang „Zicke“ Schneider (* 1945 i​n Berlin-Weißensee[1]) i​st ein deutscher Jazz-Schlagzeuger, d​er auch a​ls Studiomusiker a​ktiv war.

Leben

Wolfgang Schneider studierte a​n der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.[2] Mitte d​er 1960er Jahre gehörte e​r mit Hartmut Behrsing, Hans Schätzke u​nd Reinhard Lakomy z​u den Dixieland All Stars Berlin. 1967 w​ar er Gründungsmitglied d​es Quintetts v​on Günther Fischer, m​it dem e​r auf internationalen Konzertbühnen spielte u​nd in d​en 1970er Jahren zentrale Platten m​it Manfred Krug u​nd Uschi Brüning aufnahm. Als Theatermusiker wirkte e​r am Berliner Metropol-Theater, w​o ihm d​er Titel „Kammermusiker“ verliehen wurde. Daneben gehörte e​r zur Klaus Lenz Bigband, m​it der e​r 1974 a​uch auf d​em Jazz Jamboree auftrat.

In d​en 1980er Jahren gründete e​r eine eigene Formation u​nd spielte m​it Charlie Mariano, Toto Blanke, Trilok Gurtu, Stu Goldberg, Christoph Spendel, Leo Wright, Wolfgang Engstfeld u​nd Manfred Schoof. Auf i​hren Touren d​urch die DDR begleitete e​r auch internationale Sängerinnen w​ie Etta Cameron, Shirley Bassey, Wilma Reading, Joy Fleming o​der Greetje Kauffeld. Als Studiomusiker arbeitete e​r auch für Veronika Fischer, Gisela May, Frank Schöbel u​nd Jürgen Hart.[2] Seit 1992 gehört e​r zu d​em Projekt Enfant u​m Uschi Brüning.

Diskographie (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Gunnar Leue: „Wir waren eher locker drauf“. In: Die Tageszeitung: taz. 20. Oktober 2018, ISSN 0931-9085, S. 46–47 (taz.de [abgerufen am 23. Oktober 2018]).
  2. Märkische Allgemeine, Ruppiner Tageblatt, 11. April 2009@1@2Vorlage:Toter Link/www.maerkischeallgemeine.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
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