Tobias Eder

Tobias Eder (* 1966 i​n Rheinfelden (Baden)) i​st ein deutscher bildender Künstler.

Leben

Von 1983 b​is 1986 g​ing Tobias Eder i​n die Lehre a​ls Bildhauer b​ei seinem Vater Leonhard Eder. Ab 1989 studierte e​r an d​er Kunstakademie Karlsruhe Bildhauerei b​ei Michael Sandle. 1990 wechselte e​r an d​ie Kunstakademie München, w​o er b​ei Hans Ladner weiterstudierte u​nd 1995 dessen Meisterschüler wurde.

2002 erhielt Eder d​en Förderpreis d​er Darmstädter Sezession für Bildhauerei.

Eder w​ar von 2004 b​is 2009 Mitglied d​er Kommission für Kunst u​nd Kultur d​er Erzdiözese Freiburg u​nd von 2002 b​is 2008 Vorsitzender d​er „Gemeinschaft Christlicher Künstler Erzdiözese Freiburg“ (GCK); e​r lebt u​nd arbeitet i​n Freiburg i​m Breisgau u​nd Rheinfelden (Baden).[1] Tobias Eder i​st der ältere Bruder d​es Bildhauers Matthias Eder.

Ausstellungen

  • 1994: Face to space, Galerie Weinand, Berlin (Einzelausstellung)
  • 1996: Götterdämmerung, Galerie Blau, Freiburg im Breisgau (Einzelausstellung)
  • 1997: Drei Länder-Drei Künstler, Sarasinpark Riehen/Basel
  • 1999: Skulptura, Glarus (Schweiz)
  • 2002: Raumkonstruktionen, Darmstädter Sezession, Darmstadt
  • 2004: NordArt, Büdelsdorf bei Rendsburg; Kunst in der Carlshütte (KiC)
  • 2004: trait personell, galerieXprssns, Hamburg (Einzelausstellung)
  • 2007: NordArt
  • 2009: en plein air, Celle
  • 2010: Pflege Kunst, DASA, Dortmund
  • 2011: ars Liturgica, Domschatzkammer Essen
  • 2011: Holy Night, Kunst im Taut Haus, Berlin
  • 2012: if six was nine, Kunsthalle Palazzo Liestal/CH
  • 2013: digital sculpture, Schloss Donzdorf (Einzelausstellung)
  • 2015: 7 rooms, Kunstraum Riehen/CH

Werke (Auswahl)

  • 1994: Fenstergestaltung im Altenheim von Mainz-Drais
  • 1997: Kunst am Bau, Wandobjekt „Stühle und Tisch“ am neuerbauten katholischen Pfarreizentrum St. Josef in Rheinfelden (Baden), aus verschweißten Aluminiumprofilen
  • 1997: Brunnen für das neuerbaute Gemeindezentrum in Schwörstadt
  • 1997: „Sitzkreis“: mattsilbrig-graue Eisenkonstruktion mit elektrischer Beleuchtung
  • 1997: „Sitzkreis 2“: Aluminiumkonstruktion
  • 1998: Kirchenraumgestaltung Hl. Kreuz in Ebersweier bei Offenburg
  • 1999: Kirchenraumgestaltung St. Josef Darmstadt
  • 2000: Kunst am Bau, Objekt für die neue Geroldseckerschule in Lahr/Schwarzwald
  • 2001: Kunst am Bau, Sparkasse Rheinfelden (Baden)
  • 2003: Chorraumgestaltung St. Leo in St. Leon-Rot
  • 2003: „Lesegruppe“; runde überdachte Sitzgruppe aus verzinktem Eisen, Holz und Acrylglas, mit elektrischer Beleuchtung
  • 2004: Kunst am Bau, Wandgestaltung zu St. Martin, Pfarrscheune Luttingen
  • 2007: Kindersitzgruppen, Rheinfelden (Baden), Werderstraße: drei Gruppen aus insgesamt sieben niederen Hockern, mit und ohne Lehne, gebildet aus organischen, teils blattartig geformten Strukturen; Bronze
  • 2007: Kunstprojekt „Centralpark Rheinfelden“ zur Kleinen Landesgartenschau „Grün 07“; zusammen mit Ruth Loibl wurden zunächst in einem halbjährigen Kommunikationsprozess subjektive Visionen Rheinfelder Bürger für ihre individuelle Parkparzelle erfasst, diese anschließend – grafisch-künstlerisch verarbeitet – zu einem imaginären gemeinsamen Central Park zusammengesetzt
  • 2020: Bronzemodell der Alten Synagoge Freiburg am Gedenkbrunnen, Platz der Alten Synagoge

Literatur

  • Ruth Loibl, Tobias Eder: Centralpark geträumt. Verlag Waldemar Lutz, Lörrach 2007, ISBN 978-3-922107-76-7
  • Tobias Eder (Schriftleitung), Gemeinschaft Christlicher Künstler Erzdiözese Freiburg (Hrsg.): Aus unserem Schaffen, Heft 16. = Das Münster: Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft, Heft 57 (Sonderheft), Verlag Schnell+Steiner, Regensburg 2004, S. 241–320.
Commons: Tobias Eder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. gck-freiburg.de: Tobias Eder (Memento des Originals vom 29. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gck-freiburg.de, abgerufen am 29. März 2013.
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