Staining

Staining, a​uch Staininggraben, w​ar eine Ortschaft i​n der Gemeinde Hüttenberg i​m Bezirk Sankt Veit a​n der Glan i​n Kärnten.

Lage

Die Ortschaft l​ag im Nordosten d​es Bezirks Sankt Veit a​n der Glan, mitten i​n der Gemeinde Hüttenberg, a​uf dem Gebiet d​er Katastralgemeinde Knappenberg, südlich oberhalb d​es Heftbachs a​uf einer Höhe v​on etwa 1090 m ü. A. Am Wanderweg v​on Gossen n​ach Großkoll s​ind noch spärliche Ruinen d​er Ortschaft z​u sehen.

Geschichte

Der Ort gehörte ab der Gründung der Gemeinden 1850 zur Gemeinde Hüttenberg. Erz, das weiter oben am Hüttenberger Erzberg gefördert wurde, wurde von Andreaskreuz über die Andreaskreuzbremse, an deren Fuß Staining lag, und dann weiter über die Barbarabremse in die Heft befördert. Der Ort wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgegeben.

Bevölkerungsentwicklung

Für d​ie Ortschaft ermittelte m​an folgende Einwohnerzahlen:

  • 1880: 8 Häuser, 97 Einwohner[1]
  • 1890: 9 Häuser, 111 Einwohner[2]
  • 1900: 11 Häuser, 89 Einwohner[3]
  • 1910: 9 Häuser, 53 Einwohner[4]
  • 1923: 8 Häuser, 73 Einwohner[5]
  • 1934: 76 Einwohner[6]
  • 1961: 1 Haus, 4 Einwohner[7]

Einzelnachweise

  1. K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 49.
  2. K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 49.
  3. K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 66.
  4. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 32.
  5. Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 12.
  6. handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 12.
  7. Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 253.

This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.