Reinerzau

Reinerzau i​st ein Stadtteil v​on Alpirsbach i​m baden-württembergischen Landkreis Freudenstadt i​m Schwarzwald.

Reinerzau
Ehemaliges Gemeindewappen von Reinerzau
Höhe: 471 (460–845) m
Einwohner: 472
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 72275
Vorwahl: 07444

Geographie

Das Dorf liegt im Tal der Kleinen Kinzig, die ebenfalls Reinerzau genannt wird, zwischen Freudenstadt und Schenkenzell. Es ist eine typische Schwarzwälder Streusiedlung auf einer Länge von 7 km, bei der sich bis heute die Siedlungsschwerpunkte Oberes und Unteres Dörfle herausgebildet haben.

Geschichte

Reinerzau w​urde erstmals i​m Jahre 1254 erwähnt.

Am 1. April 1974 w​urde Reinerzau n​ach Alpirsbach eingemeindet.[1]

Wappen

Das ehemalige Gemeindewappen z​eigt im gespaltenen Schild v​orne in Silber e​inen pfahlweise gestellten blauen Fisch, hinten i​n Blau e​ine pfahlweise gestellte n​ach heraldisch l​inks gekehrte silberne Axt.

Infrastruktur und Tourismus

Reinerzau wird seit langem als Erholungsort geschätzt durch seine Abgeschiedenheit und seine saubere Luft. So gibt bzw. gab es unter anderem zwei Kurkliniken, zahlreiche Privatvermieter und wenige Gasthäuser. Der Wasserpfad führt entlang der Talsperre Kleine Kinzig. Die Talsperre kann in Gruppen besichtigt werden. Der Silbersee ist ein idyllischer Badesee mit Wasserfall und Grillstelle. Die Kirche des Ortes steht im Unterdörfle. Es gibt einen Skilift vor Ort.

Literatur

  • Reinerzau. In: Karl Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Freudenstadt (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 38). Karl Aue, Stuttgart 1858, S. 298–304 (Volltext [Wikisource]).

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 492.
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