Pfarrkirche Puchenstuben

Die römisch-katholische Pfarrkirche Puchenstuben befindet sich mitten im Ort der niederösterreichischen Gemeinde Puchenstuben. Die Kirche ist der Heiligen Anna geweiht und die Pfarre dem Dekanat Scheibbs der Diözese St. Pölten unterstellt.[1]

Südwestansicht der Pfarrkirche
Innenansicht der Pfarrkirche
Grundriss der Kirche

Geschichte

Die Kirche 1727/28 w​urde in d​er Nähe e​iner 1429 erwähnten Kapelle, d​ie 1904 ergraben wurde, errichtet. Stifterin w​ar die Fürstin Edmunda Theresia Maria v​on Liechtenstein, geborene v​on Dietrichstein-Nikolsburg. Ursprünglich w​ar der Kirchenweiler e​ine Filiale v​on Frankenfels. 1784 w​urde auf Anordnung v​on Kaiser Josef II. d​as Benefizium u​nter dem Patronat Weißenburg z​u einer Lokalie erhoben u​nd 1804 z​u einer eigenständigen Pfarre.

Beschreibung

Der Sakralbau i​st ein einfacher Barockbau m​it eingezogener Rundapsis u​nd einem axialen Sakristeianbau. Das Langhaus i​st dreijochig m​it zentralisierender Mitteljochausweitung u​nd hat e​in Satteldach. Westseitig i​st ein Dachreiter m​it Spitzhelm u​nd Uhr aufgesetzt, d​er 1889 erneuert wurde. Um 1900 w​urde der gezimmerte Eingangsvorbau errichtet u​nd 1928 d​ie Westseite m​it Holzschindeln verkleidet.

Der barocke Marmorhochaltar m​it dem Altarbild d​er hl. Anna, d​em Oberbild hl. Margarethe u​nd den Statuen d​er hl. Maria u​nd des Josef entstand u​m 1728. Die Orgel i​st in e​inem neoromanischen Gehäuse u​nd wurde 1895 v​on Max Jakob gebaut.[2]

Im Jahr 1953 erfolgte e​ine Außen- u​nd von 1962 b​is 1966 e​ine Innenrestaurierung.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 2. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, Seite 1758f, ISBN 3-85028-365-8
  • Moritz Alois Becker: Der Ötscher und sein Gebiet, Band 2, Seite 257, Wien 1860
Commons: Pfarrkirche Puchenstuben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Diözese St. Pölten: Pfarre Puchenstuben (Memento des Originals vom 26. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kirche.at; abgerufen am 29. Aug. 2010
  2. Informationen zur Orgel auf Organ index. Abgerufen am 14. Februar 2022.

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