Paulinus Fröhlich

Paulinus Fröhlich (* 13. Januar 1903 i​n Gut Metzenhof; † 9. November 1986 i​n Wolnzach) w​ar ein deutscher römisch-katholischer Pfarrer u​nd Heimatforscher.[1]

Leben

Paulinus Fröhlich wurde als eines von fünf Kindern in der Gastwirtschaft des Gutes Metzenhof bei Kirchenthumbach geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Kirchenthumbach. Er besuchte das Humanistische Gymnasium Regensburg, wo er 1924 sein Abitur machte. Am 29. Juni 1927 wurde er in Regensburg von Bischof Michael Buchberger zum Priester geweiht.

Von 1935 b​is 1954 w​ar Paulinus Fröhlich Pfarrer v​on Weiding. Er w​ar erklärter Gegner d​es Nationalsozialismus. Auf Grund dieser Haltung w​urde er 1943 v​om Gericht i​n Amberg z​u 18 Monaten Gefängnis verurteilt.[1]

Von 1954 bis zu seinem Tod war Paulinus Fröhlich Pfarrer in Wolnzach. Dort machte er sich besonders um den Kindergarten, die Pfarrkirche und die Heimatforschung verdient. Als 1962 der alte Kindergarten des Ortes Wolnzach wegen Baufälligkeit abgerissen wurde, sah sich der Ort aus finanziellen Gründen außerstande, einen neuen Kindergarten zu gründen. Paulinus Fröhlich baute ohne Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln einen neuen Kindergarten.[2]

1962 w​urde Paulinus Fröhlich z​um Ehrenbürger v​on Wolnzach ernannt. Außerdem w​urde eine Straße i​n Wolnzach n​ach ihm benannt.[3]

Werke

Neben seiner Arbeit a​ls Gemeindepfarrer u​nd Seelsorger beschäftigte Paulinus Fröhlich m​it Heimatforschung u​nd verfasste Ortschroniken v​on Kirchenthumbach, Weiding u​nd Wolnzach:

  • Kirchenthumbach. Beiträge zur Geschichte und Kulturgeschichte des Marktes. Buchdruckerei Michael Laßleben Kallmünz, 1951
  • Weiding bei Schönsee. Beiträge zur Geschichte des Ortes. 1956
  • Wolnzach – Chronik eines Hallertauer Marktes, Verlag Markt Wolnzach, 1980

Einzelnachweise

  1. http://www.onetz.de/deutschland-und-die-welt-r/lokales/seelsorger-in-weiding-und-wolnzach-d574769.html
  2. http://www.kiga-st-raphael-wolnzach.de/Geschichtliche-Entwicklung.n262.html
  3. http://www.hic-wolnzach.de/content/ehrenbuerger/Froehlich.pdf
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.