Paul Eichholtz (Politiker)

Paul Eichholtz (* 27. Oktober 1870 i​n Danzig; † 29. September 1928 ebenda[1]) w​ar ein deutscher Bauunternehmer u​nd Politiker (DNVP).

Eichholtz w​ar der Sohn d​es Kaufmanns Konstantin Eichholtz. Er besuchte d​as Realgymnasium St. Johann b​is zur Prima. Danach machte e​r eine Ausbildung a​ls Maurer u​nd Zimmermanns u​nd erwarb d​en Meisterbrief i​n beiden Handwerken. 1898 b​is 1901 arbeitete e​r in Danzig u​nd besuchte d​ann die Königliche Baugewerksschule i​n Deutsch-Krone u​nd schloss d​ie Ausbildung d​ort 1903 ab. 1906 w​urde er Inhaber d​es Danziger Baugeschäfts Hermann Prochnow u​nd im Herbst 1913 Königlicher Hofmaurer u​nd -Zimmermeister. 1914 w​urde er a​ls Hauptmann d​er Reserve reaktiviert u​nd war a​b dem 23. September 1914 Kriegsteilnehmer i​m Pionier-Regiment. Nach d​em Krieg w​ar er Obermeister d​er Bauinnung.

1905 b​is 1919 w​ar er Stadtverordneter i​n Danzig. In d​er Freien Stadt Danzig schloss e​r sich d​er DNVP a​n und w​ar für d​iese 1923 b​is 1928 Mitglied i​m Volkstag.

Literatur

  • Ernst Groß: Politisches Handbuch der Freien Stadt Danzig. Danzig: J. Gehl, 1924, S. 96, Digitalisat.

Einzelnachweis

  1. Kirchenbuch Johanniskirche zu Danzig, Nr. 89b/1928, S. 325
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