Omer Beaugendre

Omer Beaugendre (* 9. September 1883 i​n Salbris; † 20. April 1954 ebenda) w​ar ein französischer Radrennfahrer.

Omer Beaugendre (1910)

Im Jahre 1900 startete Omer Beaugendre b​ei den Olympischen Spielen i​n Paris i​m Sprint a​uf der Bahn, schied a​ber schon i​n der ersten Runde aus. Seine Profilaufbahn l​ief von 1906 b​is 1921, s​eine erfolgreichste Zeit w​ar in d​en Jahren 1908 b​is 1912. So gewann e​r 1908 d​ie Rennen Paris–Tours u​nd Paris–Lille. Bei d​er Lombardei-Rundfahrt i​m folgenden Jahr musste e​r sich m​it Platz z​wei hinter Giovanni Cuniolo begnügen. 1910 gewann e​r das Rennen Genua–Nizza. Zweimal – 1908 u​nd 1910 – startete e​r bei d​er Tour d​e France: 1908 belegte e​r Rang 13 d​er Gesamtwertung, u​nd 1910 g​ab er n​ach der fünften Etappe auf. 1911 n​ahm er a​m Giro d’Italia teil, beendete a​ber auch dieses Rennen nicht.

Beaugendre w​ar einer v​on sechs Brüdern. Seine älteren Brüder Joseph u​nd François w​aren ebenfalls Radrennfahrer. In seiner Heimatstadt Salbris g​ibt es e​ine Radrennbahn, d​ie seinen Namen trägt.[1]

Einzelnachweise

  1. Vélodrome omer beaugendre. mairie.biz, abgerufen am 17. November 2014 (französisch).
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