Missa brevis in C-Dur KV 259

Die Missa brevis i​n C-Dur KV 259 („Orgelsolomesse“) i​st eine Messe v​on Wolfgang Amadeus Mozart.[1]

Entstehung

Die Messe w​urde 1775 o​der 1776 i​n Salzburg komponiert. Den Namen Orgelsolomesse verdankt d​ie Messe d​em markanten Orgelspiel i​m Benedictus; e​r geht n​icht auf Mozart selbst zurück. Über d​ie Entstehung d​er Messe i​st nichts weiter bekannt. Sie w​ird in keinem seiner Briefe erwähnt.

Besetzung

Die Messe gehört z​ur Gattung d​er Missa brevis e​t solemnis („kurze u​nd feierliche Messe“), e​iner im 18. Jahrhundert beliebten Mischform, d​ie die Kürze d​er Missa brevis („kurze Messe“) aufweist, d​urch den Einsatz v​on Trompeten u​nd der Pauke a​ber auch Elemente d​er Missa solemnis erhält.

Aufbau

Die Messe f​olgt dem Ordinarium:

  1. Kyrie
  2. Gloria
  3. Credo: beginnt mit dem „Patrem omnipotentem“; die Intonation „Credo in unum Deum“ des Priesters ist nicht mitvertont
  4. Sanctus
  5. Benedictus
  6. Agnus Dei

Die Aufführungsdauer beträgt ca. 15 Minuten. Es handelt s​ich damit u​m die kürzeste Messe Mozarts.

Literatur

  • Hartmut Schick: Die solennen »Missae breves« KV 258 und 259. In: Silke Leopold (Hrsg.): Mozart-Handbuch. Metzler und Bärenreiter, Stuttgart und Kassel 2005, ISBN 3-476-02077-0, S. 190–192.
  • Arnold Werner-Jensen: Wolfgang Amadeus Mozart. Musikführer. Band 2: Vokalmusik. Reclam, Leipzig 2001, ISBN 3-379-20023-9, S. 21–23.

Einzelnachweise

  1. Wolfgang Amadeus Mozart: Missa brevis et solemnis in C, KV 259, Klavierauszug. Breitkopf, 1998, ISBN 979-0-00418060-0.
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