Michael Kaltofen

Michael Kaltofen (* 19. März 1942;[1] † Mai 2015[2]) w​ar ein deutscher Radsportler.

Sportliche Laufbahn

Kaltofens Spezialdisziplin w​ar das Querfeldeinrennen. Bis 1960 w​ar er a​ls Fußballer aktiv. Dann n​ahm er a​m Finale d​er Bestenermittlung d​er jugendlichen Tourenfahrer t​eil und gewann d​as Rennen. Sein Siegerpreis w​ar ein Rennrad. Er t​rat zunächst für d​ie Sportgemeinschaft Dynamo Döbeln an, wechselte 1966 z​ur SG Dynamo Dresden-Nord. Anfangs bestritt e​r Straßenrennen, 1966 entdeckte e​r seine Vorliebe für d​as Querfeldeinrennen.[1]

In dieser Disziplin w​urde er dreimal DDR-Meister – 1969, 1971 u​nd 1975. Seinen letzten Titel gewann e​r nach e​iner fast vierjährigen Wettkampfpause, während d​er er s​ich mit Fahrten z​ur Arbeitsstätte f​it hielt. In d​en Jahren 1968 u​nd 1970 w​urde er Zweiter d​er nationalen Titelkämpfe, 1976 n​och einmal Dritter.

International w​ar er d​er einzige DDR-Fahrer, d​er in e​inem Wettkampf westeuropäische Spitzenfahrer schlagen konnte. Dies gelang i​hm am 4. Februar 1968 b​ei der Internationalen Meisterschaft d​er CSSR i​m Querfeldeinrennen.[1] Bei d​en UCI-Weltmeisterschaften i​m Querfeldeinrennen 1967 w​ar er m​it Platz 27 bester DDR-Fahrer. Danach entsandte d​er DDR-Verband k​eine Sportler m​ehr zu diesen Titelkämpfen.

Berufliches

1961 schloss Kaltofen e​ine Ausbildung z​um Stahlbauschlosser ab, studierte später u​nd erwarb i​m September 1966 e​inen Abschluss a​ls Ingenieur für Projektierung.[1]

Einzelnachweise

  1. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 9/1968. Berlin 1968, S. 89.
  2. Dresdner langjähriger Trainer-Haudegen Manfred Deckert wird heute 80 Jahre alt. dnn.de vom 12. Oktober 2016. Abgerufen am 19. Dezember 2018.
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