Max Schellenberg

Max Schellenberg (* 6. Oktober 1927 i​n Hittnau; † 26. Mai 2000 ebenda) w​ar ein Schweizer Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

Als Amateur h​atte er seinen ersten Einsatz i​n der Nationalmannschaft 1948 i​n der Österreich-Rundfahrt, d​ie er a​uf dem 4. Platz beendete. 1950 gewann e​r die Eintagesrennen Vier-Kantone-Rundfahrt, d​en Preis v​om Zürichsee, d​ie Vier-Distrikte-Rundfahrt i​n Bellinzona u​nd wurde Zweiter i​n der Strassenmeisterschaft hinter Werner Röthlin. Bei d​en UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1951 belegte e​r den 7. Rang i​m Rennen d​er Amateure, nachdem e​r bereits i​m Jahr z​uvor die Weltmeisterschaft bestritten hatte. 1952 siegte e​r im Grossen Preis v​on Lausanne.

Schellenberg w​ar Unabhängiger v​on 1952 b​is 1954 u​nd ab 1955 b​is 1960 Berufsfahrer. In d​er Tour d’Europe 1954 konnte e​r eine Etappe gewinnen. 1955 siegte e​r in d​er Meisterschaft v​on Zürich v​or Carlo Lanfranchi u​nd wurde Dritter d​er Tour d​e Romandie. 1957 gewann e​r die 1. Etappe d​er Tour d​e Suisse u​nd wurde d​amit Träger d​es Goldtrikots. 1959 siegte e​r im Rennen Bern–Genf.[1] Die Tour d​e France f​uhr er fünfmal. Seine b​este Gesamtplatzierung w​ar 1956 d​er 47. Rang. Die heimische Tour d​e Suise bestritt e​r achtmal, 1955 konnte e​r den 6. Platz a​ls bestes Resultat erreichen.[2]

Einzelnachweise

  1. Schweizerischer Radsportverband (Hrsg.): SRB-Kalender 1961. Grenchen 1961, S. 82.
  2. Media Sport International AG (Hrsg.): Tour de Suisse Statistik. Bern 2002, S. 70.
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