Liste der Kulturdenkmale in Offenburg

In d​er Liste d​er Kulturdenkmale i​n Offenburg s​ind Kulturdenkmale d​er Großen Kreisstadt Offenburg u​nd seiner Teilorte. Sie leitet s​ich aus d​er Liste d​es Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg ab.

Baudenkmale

Bezeichnung Beschreibung Lage Bild
UrsulasäuleVon Emil Sutor aus dem Jahr 1961Vor dem Rathaus
Beck'sches HausBürgerliches Wohnhaus des BarockEcke Haupt-/Metzgerstraße
Ehemalige Einhorn-ApothekeMit eindrucksvollem Barockgiebel (renoviert 1984), davor der Neptun-Brunnen (1783).
Hirsch-ApothekeTreppengiebelhaus mit bemalter Fassade, davor der Löwenbrunnen (Sandsteinplastik von 1599).
Altes KapuzinerklosterErbaut 1640–47. Das einzige Gebäude, das den Stadtbrand von 1689 überdauerte, malerischer Kreuzgang. Grundlegend renoviert 1982–84.
Kloster unserer lieben Frau1280 bis 1803 Franziskanerkloster, heute Schule, Klosterkirche im Barockstil.
KönigshofErbaut 18. Jahrhundert. bis 1806 Amtsgebäude der vorderösterreichischen Landvogtei Ortenau, heute Polizeirevier.
Ölberg(1524) Nischenbau mit Sandsteinskulpturen. Der Ölberg gilt als wertvollstes Kunstdenkmal Offenburgs.
Heilig-Kreuz-KircheNach der Zerstörung 1689 wieder erbaut nach den Plänen des Vorarlberger Baumeisters Franz Beer zu Beginn des 18. Jahrhunderts.
RathausErbaut 1741. Barockbau vom einheimischen Baumeister Mathias Fuchs.
GlockenspielCarillon mit 25 Bronzeglocken; täglich 11.50 Uhr und 17.50 Uhr, zusätzlich donnerstags 20.20 Uhr und samstags 9.50 Uhr.Im Rathausturm
RitterhausErbaut 1784. 1804–1806 Sitz des Direktoriums der Ortenauer Reichsritterschaft, seit 1959 Museum. Ausbau, Erweiterung und Renovierung 1985–89.
SalmenDenkmal von nationaler Bedeutung. Gedenkstätte und Veranstaltungsort. Eine der Wiegen der Demokratie in Deutschland. Synagoge.
SalzhausErbaut 1786 im klassizistischen Stil, heute Büro- und Geschäftshaus.
St. Andreas-HospitalErbaut Anfang 18. Jahrhundert mit St. Andreas-Kirche. 1300 als Armen- und Krankenpflegeeinrichtung gegründet. Heute Weingut Schloss Ortenberg in Ortenberg-Käfersberg mit 45 ha Rebfläche. Neugründung der Bürgerstiftung 2001.
Stadtmauer und AnlagenZwingerpark (1899)
VinzentinushausErbaut 1764. Früher Palais des Freiherrn von Ried, heute Aenne-Burda-Stift für Senioren.
VinzentinusgartenHistorische Gartenanlage mit Lapidarium (1764).
Jüdisches RitualbadMikwe, aus dem 16./17. JahrhundertIm Haus Glaserstraße 8
Ehemaliger Spitalspeicher des St. Andreas-Hospitals.1731 als Lagerhaus errichtet, bis 1870 Verwaltung des Spitals, danach Feuerwehrhaus bis 1956. 1956–1981 Geschäftshaus. 1981/82 grundlegend saniert.
Ältestes Wohnhaus der OrtenauErbaut 1576Elgersweier, Ortenaustraße 35
Katholische Kirche Griesheimcharakteristische Chorturmkirche, Turm aus spätgotischer Zeit (14 Jh.).
StationenwegErbaut 1779 mit sechs Stationen und Kreuzigungsgruppe.Am südlichen Ortseingang von Griesheim
GranitfelsenAus vorgeschichtlicher ZeitRammersweier, Brücklesbühnd
Römisches BadErbaut um 50 n. Chr., zu einem ehemals römischen Militärlager gehörend, 1995 ausgegraben, konserviert und zugänglich gemacht.Gemarkung Rammersweier, im Gewerbegebiet an der Moltkestraße
Löwe von ZunsweierAus dem Jahre 1136Aufgestellt in der Kirche Zunsweier
Waldbachfriedhof

Baudenkmale der Moderne

Bezeichnung Beschreibung Lage Bild
Burda-ModenErbaut von 1953 bis 1955. Verlagsgebäude. Architekt: Egon EiermannAm Kestendamm
Stahlbauwerk MüllerErbaut von 1958 bis 1961. Verwaltungsgebäude. Architekt: Egon EiermannEnglerstraße 4

Technische Denkmale

Bezeichnung Beschreibung Lage Bild
Dampflokomotive der Baureihe 18, Typ IV hBei der Hochschule Offenburg
Historische Stellwerke der BahnIm Bahnhof Offenburg

Naturdenkmale

25 Naturdenkmale, u. a.

Bezeichnung Beschreibung Lage Bild
Gerichtseichenca. 300 Jahre altStadtteil Griesheim, im Gottswald

Siehe auch

Commons: Kulturdenkmale in Offenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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