Leo Gerger

Leben und Wirken

Gerger hatte bereits während seiner beruflichen Tätigkeit in der Ostmark-Keramik in Znaim die Absicht, ins Kunsthandwerk einzusteigen. Er diente bei der deutschen Wehrmacht als Funker und wurde nach dem Krieg aus seiner südmährischen Heimat vertrieben.[1] Gerger absolvierte die Kunstschule in Linz von 1947 bis 1951 bei Karl Hauk erfolgreich und war anschließend bis 1967 in der Schmuckindustrie und dann als freischaffender Künstler tätig.

Der i​n Linz wohnhafte Künstler stellte s​eine Werke i​n zahlreichen Einzel- u​nd Gemeinschaftsausstellungen überwiegend i​n Österreich d​er Öffentlichkeit vor.

1986 w​urde ihm d​er Berufstitel Professor verliehen.[2]

Werke (Auswahl)

  • Zu seinen bedeutendsten Arbeiten zählt der als Bronzeguss gefertigter Kreuzweg in der Kapelle des Krankenhauses Haslach (1975).[3]
  • Zwölf Apostel, Emaillierungsarbeit, Pfarrkirche St. Severin, Linz

Ausstellungen (Auswahl)

  • Leo Gerger, Holz- und Lichtobjekte, Metallätzungen, Kompositionen in Email und Graphiken, Landeskulturzentrum Ursulinenhof, Linz, März und April 1978[4]
  • Ausstellung in der Galerie der Stadt Wels (1981)[5]

Literatur

Oberösterreichischer Kunstverein (Hrsg.): Leo Gerger. Malerei, Graphik, Email, Plastik, in: Schriftenreihe d​es OÖ. Kunstvereins, Linz 1984

Einzelnachweise

  1. Die stille, hintergründige Welt des Leo Gerger, in: Sudetenpost, Folge 5 vom 5. März 1981 (PDF; 9,9 MB)
  2. Der südmährische Künstler Leo Gerger, in: Sudetenpost, Folge 6 vom 16. März 1978 (PDF; 9,6 MB)
  3. Der südmährische Künstler Leo Gerger, in: Sudetenpost, Folge 6 vom 16. März 1978 (PDF; 9,6 MB)
  4. Leo Gerger, Webpräsenz des Oberösterreichischen Kunstvereins (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  5. Die stille, hintergründige Welt des Leo Gerger, in: Sudetenpost, Folge 5 vom 5. März 1981 (PDF; 9,9 MB)
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