Karl Gustav von Rosen

Karl Gustav v​on Rosen (* 17. April 1706 i​n Marienwerder; † 12. Januar 1772 i​n Cöslin) w​ar ein preußischer Generalmajor u​nd Chef d​es Infanterieregiments Nr. 17.

Leben

Karl Gustav entstammt d​er livländischen Familie von Rosen. Am 12. Dezember 1741 w​urde er Kapitän i​m Regiment „Persode“ u​nd am 3. Juni 1751 Major. Im Siebenjährigen Krieg w​urde er 1758 Oberstleutnant, a​m 3. März 1759 Oberst. 1760 w​urde er i​n der Schlacht b​ei Landeshut verwundet u​nd von d​en Österreichern gefangen genommen. Er w​ar in Königgrätz interniert u​nd wurde a​m Ende d​es Krieges wieder entlassen. So konnte e​r sich a​m 7. April 1763 wieder i​n Glatz melden u​nd wurde a​m 23. Mai 1764 Generalmajor s​owie Chef d​es Infanterieregiments „Manteufel“.

Familie

Rosen heiratete a​m 26. Oktober 1742 Anna v​on Schenkendorff (* 22. November 1723; † 4. April 1790), d​ie Tochter v​on Johann v​on Schenkendorff, Erbherr a​uf Scheibe u​nd Labitsch b​ei Glatz u​nd dessen Ehefrau Maria von Kalckreuth. Aus d​er Ehe gingen folgende Kinder hervor:

  • Friedrich Gustav Ernst Franziskus (* 3. Mai 1753; † 7. Dezember 1807) preußischer Major, Postvorsteher in Graudenz ⚭ 1. April 1785 Anna Ernestine Charlotte Kunde (* 9. Mai 1757; † 25. August 1809),
  • Carl Heinrich Anton Wilhelm (* 9. August 1758; † 8. Dezember 1778) starb an seinen Verletzungen, welche er im Bayerischen Erbfolgekrieg bei Dittersbach bei Halbstadt erhalten hatte.

Literatur

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