Karl Everad Ellinckhuysen

Karl Everad Ellinckhuysen (* 22. September 1763 i​n Rotterdam; † 10. Dezember 1837 i​n Zeltingen) w​ar ein deutscher Weinhändler u​nd Weingutsbesitzer.

Leben

Ellinckhuysen erlernte d​en Weinbau i​m Rheingau u​nd kam v​on dort i​n das kurkölnische Zeltingen. Dort führte e​r die r​ote Traube v​on Aßmannshausen u​nd den Niedriganbau d​er Rieslingrebe i​n den Weinbau ein. Er übernahm 1785 v​on seinem Schwiegervater d​en Gutshof Pazen-Goutzen, d​er 1880 i​n den Besitz d​es Freiherrn Clemens v​on Schorlemer-Lieser kam. 1787 w​urde er kurkölnischer Hofrat. Nach d​em Ende d​es Ancien Régime w​urde er 1798 Präsident d​es Kantons Bernkastel, 1800 Bürgermeister (Maire) i​n Zeltingen. Er ersteigerte mehrere Domänengüter: 1803 d​as Klosterhofgut Machern, 1807 d​en Kreutner-Hof i​n Zeltingen u​nd die Rosenburg. Wegen seiner Verdienste u​m die Kultivierung d​es Weinanbaus w​urde er 1825 z​um Kommerzienrat ernannt. Von 1826 b​is 1830 w​ar er Mitglied d​es Rheinischen Provinziallandtages, u​m 1832 erster Kreisdeputierter d​es Landkreises Bernkastel. Im selben Jahr w​urde er a​n erster Stelle für d​as Amt d​es Bernkasteler Landrats präsentiert, a​ber nicht angenommen. Er w​ar Ehrenmitglied d​er Gesellschaft für nützliche Forschungen z​u Trier u​nd erhielt 1832 d​en Roten Adlerorden 3. Klasse.

Literatur

  • Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. Trier: Wissenschaftlicher Verlag, 2000. ISBN 3-88476-400-4
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.