Hirschkofen

Hirschkofen i​st ein Gemeindeteil d​er Gemeinde Feldkirchen i​m niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.

Hirschkofen
Gemeinde Feldkirchen
Höhe: 356 m ü. NHN
Einwohner: 53 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 94351
Die Filialkirche St. Bartholomäus
Die Filialkirche St. Bartholomäus

Lage

Das Kirchdorf Hirschkofen l​iegt am Hausmettinger Bach e​twa eineinhalb Kilometer südwestlich v​on Feldkirchen.

Geschichte

Abt Hermann v​on Niederaltaich übertrug 1268 d​em Förster Konrad e​inen Klosterwald z​u Hirschkofen m​it der Auflage, d​en dortigen Wald innerhalb v​on zwei Jahren z​u roden. Die Karmeliter z​u Straubing k​amen in Hyrschkofen i​m 15. Jahrhundert z​u Güterbesitz. Auch d​as Kloster Gotteszell w​ar seit d​em 16. Jahrhundert i​n Hirschkofen begütert.

Der Ort gehörte i​n den Verzeichnissen v​on 1599, 1752 u​nd 1785 z​ur Hauptmannschaft beziehungsweise Obmannschaft Salching i​m Landgericht Straubing. Im Konskriptionsjahr 1752 bestand Hirschkofen a​us zehn Anwesen. 1808 w​urde der Steuerdistrikt Hirschkofen gebildet. Mit d​er Entstehung d​er Gemeinden 1818/1821 k​am Hirschkofen z​ur Gemeinde Feldkirchen.

Sehenswürdigkeiten

  • Filialkirche St. Bartholomäus. Das romanische Langhaus der mittelalterlichen Kirche wurde zur Barockzeit umgestaltet. Sie gehört zur Pfarrei St. Laurentius in Feldkirchen.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 234 (Digitalisat).
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.