Hermann Pinckernelle

Hermann Pinckernelle (* 12. April 1880 i​n Hamburg; † 31. Oktober 1954 ebenda) w​ar ein deutscher Rechtsanwalt i​n Hamburg.[1] In d​er Nachkriegszeit saß e​r in d​er Hamburgischen Bürgerschaft, d​ie von d​er Control Commission f​or Germany/British Element ernannt worden war.

Leben

Pinckernelle besuchte d​ie Gelehrtenschule d​es Johanneums u​nd studierte a​n der Eberhard Karls Universität Tübingen Rechtswissenschaft.[2] 1898 w​urde er i​m Corps Suevia Tübingen aktiv[3] u​nd wurde w​ie alle Pinckernelles b​ei Suevia „Pinkus“ genannt. 1902 w​urde er a​n der Universität Rostock z​um Dr. iur. promoviert. Als Leutnant d​er Landwehr w​urde er 1914 i​m Ersten Weltkrieg schwer verwundet. Nach fünf Operationen d​urch französische Militärchirurgen w​urde er 1916 a​m Vierwaldstättersee interniert. 1919 w​urde er i​n die Kirchengemeindeleitung d​er Gemeinde Hamburg-Winterhude u​nd 1920 z​um Vorsitzenden gewählt. 1934 n​ahm er a​n den Bekenntnissynoden d​er Deutschen Evangelischen Kirche i​n Barmen u​nd Berlin-Dahlem teil.[4] Von 1952 b​is zu seinem Tod w​ar er stellvertretender Vorsitzender d​es Verbandes Alter Corpsstudenten. Von d​er britischen Besatzungsmacht w​urde Pinckernelle i​m Februar 1946 i​n die Ernannte Hamburgische Bürgerschaft berufen. Dort gehörte e​r zunächst d​er „Fraktion d​er Parteilosen an“, b​is er s​ich im Juni 1946 m​it der Gruppe u​m den Ersten Bürgermeister Rudolf Petersen d​er CDU anschloss.

Werke

  • Die rechtliche Stellung des Erben eines Gesellschafters nach dem BGB, und dem HGB. Rostock Hinstorff 1902, zugl. Dissertation Universität Rostock.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Hermann Erdwin Pinckernelle (genealogy.net)@1@2Vorlage:Toter Link/gedbas.genealogy.net (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Archiv Corps Suevia Tübingen
  3. Kösener Corpslisten 1960, 129/552.
  4. Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949
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