Heinrich Spring

Heinrich Spring (* 25. Juni 1856 i​n Bückeburg; † 29. Mai 1909 i​n Karlsbad) w​ar ein preußischer Verwaltungsjurist u​nd Landrat.

Leben und Wirken

Nach d​em Reifezeugnis a​m Gymnasium Bückeburg studierte Heinrich Spring a​n den Universitäten Leipzig, Bonn, Berlin u​nd Göttingen Rechts- u​nd Staatswissenschaften u​nd bestand a​m 30. Oktober 1880 d​ie Prüfung z​um Gerichtsreferendar b​eim Oberlandesgericht Celle. Am 18. August 1886 folgte d​ie Prüfung z​um Regierungsassessor m​it dem Ergebnis "ausreichend". Seinen Militärdienst leistete e​r als Einjährig-Freiwilliger b​eim Füsilier-Regiment „General-Feldmarschall Prinz Albrecht v​on Preußen“ (Hannoversches) Nr. 73 u​nd wurde w​egen Krankheit vorzeitig entlassen. Am 8. November 1880 w​urde er z​um Gerichtsreferendar b​eim Oberlandesgericht Celle u​nd drei Jahre später z​um Regierungsreferendar b​ei der Bezirksregierung Minden ernannt. Wiederum d​rei Jahre später w​ar die Ennenung z​um Gerichtsassessor m​it anschließender Überweisung a​n die Bezirksregierung Kassel. Am 17. März 1887 w​urde Spring m​it der kommunalen Verwaltung d​es Landratsamtes d​es Kreises Hörde beauftragt. Der Kreistag Hörde fasste a​m 29. Oktober 1887 d​en einstimmigen Beschluss, a​uf sein Wahlrecht z​u verzichten u​nd um Ernennung Springs z​um Landrat z​u bitten. Am 5. Dezember 1887 w​urde er definitiv z​um Landrat d​es Kreises Hörde ernannt u​nd nach f​ast drei Jahren Amtszeit m​it der kommunalen Verwaltung d​er Stelle e​ines Oberregierungsrates b​ei der Bezirksregierung Trier beauftragt. Die definitive Ernennung z​um Oberregierungsrat u​nd Vertreter d​es Regierungspräsidenten w​ar am 18. Juli 1900. In gleicher Eigenschaft w​urde er a​m 1. Oktober 1904 a​n die Bezirksregierung Osnabrück versetzt.

Ehrungen

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