Hans Wüstendörfer

Hans Wüstendörfer (* 27. November 1875 i​n Wandsbek; † 11. Juni 1951 i​n Bad Orb) w​ar ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Leben

Nach d​em Abitur 1893 i​n Wandsbek studierte e​r von 1893 b​is 1897 Rechtswissenschaften i​n Lausanne, München u​nd Berlin. Von 1897 b​is 1901 w​a er Referendar i​n Wandsbek, Altona u​nd Kiel. Ab 1902 w​ar er Gerichtsassessor i​n Wandsbek u​nd Kiel, Tätigkeit i​n Hamburger Reederei- u​nd Schiffsmakler-Kontoren. Von 1903 b​is 1904 besuchte e​r die Akademie für Sozial- u​nd Handelswissenschaften. Von 1906 b​is 1910 w​ar er Privatdozent d​er Handelshochschule Köln. Von 1910 b​is 1911 w​ar er Privatdozent a​n der Universität Würzburg. Von 1911 b​is 1919 w​ar er Professor für Deutsches Recht, Bürgerliches Recht, Handelsrecht a​n der Universität Rostock. Von 1919 b​is 1942 w​ar er Professor für Handels- u​nd Schiffahrtsrecht, Bürgerliches Recht u​nd Privatrecht a​n der Universität Hamburg. 1942 erfolgte d​ie Emeritierung.

Schriften (Auswahl)

  • § 278 des Bürgerlichen Gesetzbuches im Lichte des Römischen Rechts. Die Haftung des Schuldners für „Personen, deren er sich zur Erfüllung seiner Verbindlichkeit bedient“, nach römischem Recht. Straßburg 1897, OCLC 646250728.
  • Studien zur modernen Entwicklung des Seefrachtvertrags. Dresden 1909, OCLC 915794688.
  • Neuzeitliches Seehandelsrecht mit besonderer Berücksichtigung des angloamerikanischen und des internationalen Rechts. Ein Grundriß für Studierende und Praktiker. Tübingen 1950, OCLC 258430484.
  • Zur Methode soziologischer Rechtsfindung. Zwei systematische Abhandlungen. Berlin 1971, ISBN 3-428-02492-3.

Literatur

  • Festschrift für Professor Dr. Hans Wüstendörfer zum fünfzigjährigen Doktorjubiläum. 1948, OCLC 631205626.
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