Gustav Adolf Fischer (Politiker)

Gustav Adolf Fischer (* 9. Dezember 1866 i​n Chemnitz; † 18. Juli 1925 i​n Uslar) w​ar ein deutscher Politiker (SPD).

Gustav Adolf Fischer

Leben und Wirken

Gustav Fischer w​urde als Sohn e​ines Schneiders geboren. Nach d​em Besuch d​er Volksschule (1873 b​is 1881) erlernte e​r von 1881 b​is 1885 d​as Buchdruckerhandwerk. Mitte d​er 1880er Jahre t​rat Fischer i​n die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ein.

Im Januar 1912 w​urde Fischer erstmals Mitglied d​es Reichstags, d​em er anschließend o​hne Unterbrechung b​is zum Zusammenbruch d​es Kaiserreiches i​n der Novemberrevolution v​on 1918 a​ls Vertreter d​es Wahlkreises Hannover 9 (Hameln) angehörte.[1]

Während d​er Revolution w​urde Fischer Beigeordneter d​es Regierungspräsidenten v​on Hannover. Bald darauf, i​m Januar 1919, w​urde er a​ls Vertreter d​es Wahlkreises 16 (Hannover-Hildesheim-Lüneburg-Braunschweig) i​n die Weimarer Nationalversammlung gewählt. Im Januar desselben Jahres w​urde er z​um kommissarischen Landrat v​on Neuhaldensleben ernannt. Ein Jahr später, i​m Juni 1920 w​urde Fischer a​ls Abgeordneter i​n den ersten regulären Reichstag gewählt, i​n dem e​r bis z​um Mai 1924 d​en Wahlkreis 18 (Süd-Hannover-Braunschweig) vertrat. 1922 w​urde er n​och zum Landrat v​on Uslar ernannt.

Einzelnachweise

  1. Kaiserliches Statistisches Amt (Hrsg.): Die Reichstagswahlen von 1912. Heft 2. Berlin: Verlag von Puttkammer & Mühlbrecht, 1913, S. 91 (Statistik des Deutschen Reichs, Bd. 250)
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