Groß Reken

Groß Reken (manchmal auch Groß-Reken) ist der Hauptort der Gemeinde Reken im Westmünsterland. Zusammen mit Bahnhof Reken und Maria Veen bildete Groß Reken bis 1969 eine eigene Gemeinde.

Groß Reken
Gemeinde Reken
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 48734
Vorwahl: 02864
Groß Reken (Nordrhein-Westfalen)

Lage von Groß Reken in Nordrhein-Westfalen

Groß Reken, Luftbild aus 2014
Groß Reken, Luftbild aus 2014

Geographie

Groß Reken liegt in der Hohen Mark im Westmünsterland. Nördlich der Siedlung erhebt sich der Höhenzug Rekener Berge mit dem 133 m hohen Melchenberg.

Hochmoor
(zu Gescher)
Heiden Maria Veen
Bahnhof Reken Hülsten

Geschichte

Als Recnon wurde das Gebiet 889 erstmals in einer Schenkung an das Kloster Werden erwähnt.[1]

1858 fasste man Groß Reken zusammen mit den Gemeinden Klein Reken und Hülsten zum Amt Reken mit Verwaltungssitz in Groß Reken zusammen. 1938 wurde die Gemeinde Heiden in das Amt aufgenommen und übernahm dessen Verwaltungssitz. 1969 wurde Groß Reken Teil der neuen Gemeinde Reken. Erst 1975 wurde das Amt Heiden-Reken aufgelöst und zwei Jahre später übernahm Groß Reken wieder den Verwaltungssitz für die jetzt eigenständige Gemeinde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

In Groß Rekener Ortskern liegt die Wehrkirche St. Simon und Judas, die heute als Museum Alte Kirche fungiert.

Im Nordosten des Gebiets liegt die Alte Windmühle in der ein Heimatmuseum untergebracht ist.

Nördlich auf dem Melchenberg liegt der Funkturm Groß Reken Melchenberg mit einer Aussichtsplattform.

Haus Uphave ist ein altes Fachwerkhaus, welches besichtigt werden kann.

Freizeit

Das Freizeitzentrum im Osten des Ortes besteht aus Sportanlagen, einem Frei- und Hallenbad, einem Campingplatz und einer Reithalle.

Verkehr

Die wichtigste Verkehrsader des Ortes ist die L600/L608, die als Nord-Süd-Achse Groß Reken mit Bahnhof Reken im Süden und der B67 im Norden verbindet. Eine weitere wichtige Straße ist die Kreisstraße nach Heiden, die innerorts als Hauptstraße fungiert.

Einzelnachweise

  1. Claudia Schroer: Reken In: Städte und Gemeinden in Westfalen: Der Kreis Borken Nr. 9, 2004, S. 273 ff.
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