Georg Frantz

Georg Frantz (* 4. Dezember 1899 i​n Ückeritz; † n​ach 1965) w​ar ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Leben

Er w​ar der Sohn e​ines staatlichen Försters. Seine Konfession w​ar evangelisch. 1918/1919 n​ahm er a​n Grenzschutzkämpfen t​eil und h​atte eine Kriegsdienstbeschädigung. Er l​egte 1922 d​ie erste Staatsprüfung i​n Stettin m​it „gut“, d​ie zweite 1925 i​n Berlin ebenfalls m​it „gut“ ab. Im selben Jahr w​urde er Rechtsanwalt a​m Amts- u​nd Landgericht Stettin. Er w​urde promoviert. Seit 1932 w​ar er Mitglied d​er NSDAP. Am 1. August 1933 w​urde er Landgerichtsrat i​n Stettin u​nd zwei Monate später Oberlandesgerichtsrat i​n Stettin. 1937 w​urde er Hilfsrichter b​eim Reichsgericht u​nd acht Monate später Reichsgerichtsrat. Er w​ar im IV. Zivilsenat d​es Reichsgerichts tätig.

Nach 1945 w​ar er ständiger Mitarbeiter d​er Zeitschrift für d​as gesamte Familienrecht u​nd Rechtsanwalt i​n Lübeck.

Mitgliedschaften

Werke

  • Richtung und Grundgedanken der reichsgerichtlichen Rechtsprechung zum Ehegesetz, DR 1941, S. 1028
  • Rechtsprechung in Abstammungsstreitigkeiten, DR 1941, S. 1973
  • Die weitere Entwicklung der Rechtsprechung in Abstammungsstreitigkeiten, DR 1942, S. 820
  • Zur Rechtsprechung des RG auf familienrechtlichem Gebiet, NJW 1949, S. 448
  • Zur Abstammungsfeststellungsklage, DRiZ 1955, 282

Literatur

  • Kathrin Nahmmacher: Die Rechtsprechung des Reichsgerichts und der Hamburger Gerichte zum Scheidungsgrund des § 55 des EheG 1938 in den Jahren 1938 bis 1945, (Europäische Hochschulschriften: Reihe 2, Rechtswissenschaft; Band 2604) Frankfurt am Main 1999, S. 96f.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.