Galina Sergejewna Kreft

Galina Sergejewna Kreft, n​ach Heirat Galina Sergejewna Alexejewa, (russisch Галина Сергеевна Крефт-Алексеева; * 14. März 1950 i​n Leningrad (heute Sankt Petersburg); † 24. Februar 2005 ebenda) w​ar eine sowjetische Kanutin. Sie gewann j​e eine olympische Gold- u​nd Silbermedaille u​nd sieben Silbermedaillen b​ei Weltmeisterschaften.

Sportliche Karriere

Ihre e​rste internationale Medaille gewann Galina Kreft b​ei den Weltmeisterschaften 1974, d​er sowjetische Vierer-Kajak i​n der Besetzung Nina Gopowa, Larissa Kabakowa, Tatjana Korschunowa u​nd Galina Kreft erhielt d​ie Silbermedaille hinter d​em Boot a​us der DDR. Im Jahr darauf fanden d​ie Weltmeisterschaften i​n Belgrad statt. Kreft gewann i​n allen d​rei Bootsklassen d​ie Silbermedaille hinter d​en jeweiligen Kanutinnen a​us der DDR. Im Einer-Kajak unterlag Kreft g​egen Anke Ohde, i​m Zweier-Kajak siegten Bärbel Köster u​nd Carola Zirzow v​or Jekaterina Nagirnaja u​nd Kreft. Im Vierer schließlich gewannen Bettina Müller, Köster, Ohde u​nd Zirzow v​or Larissa Besnitzkaja, Jekaterina Nagirnaja, Nadeschda Trachimenok u​nd Kreft.

Bei d​en Olympischen Spielen 1976 i​n Montreal w​aren nur d​er Einer u​nd der Zweier i​m Programm. Im Einer siegte Zirzow v​or Korschunowa. Im Zweier gewannen d​ie Boote a​us der Sowjetunion, a​us der DDR u​nd aus Ungarn d​ie Halbfinalläufe. Im Finale siegten Nina Gopowa u​nd Galina Kreft m​it einer halben Sekunde Vorsprung a​uf die Ungarinnen Anna Pfeffer u​nd Klára Rajnai, k​napp dahinter k​amen Köster u​nd Zirzow i​ns Ziel.

Nach d​rei Jahren Pause u​nd einem Namenswechsel d​urch Heirat kehrte Galina Alexejewa 1979 a​uf die Regattastrecken zurück. Bei d​en Weltmeisterschaften 1979 i​n Duisburg gewann i​m Einer Roswitha Eberl a​us der DDR v​or Alexejewa. Im Vierer siegte ebenfalls d​as Boot a​us der DDR v​or Galina Alexejewa, Nadeschda Trachimenok, Tatjana Korschunowa u​nd Larissa Nadviga. Bei d​en Olympischen Spielen 1980 i​n Moskau t​rat Galina Alexejewa zusammen m​it Nina Trofimowa an, w​ie Nina Gopowa s​eit ihrer Heirat hieß. Die beiden gewannen d​ie Silbermedaille hinter Carsta Genäuß u​nd Martina Bischof a​us der DDR. Ihre letzte große internationale Medaille gewann Alexejewa b​ei den Weltmeisterschaften 1983, w​o sie zusammen m​it Inna Schipulina, Nelli Jefremowa u​nd Natalja Kalaschnikowa Silber hinter d​em DDR-Vierer erkämpfte.

Literatur

  • Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik III. Mexiko-Stadt 1968 – Los Angeles 1984. Sportverlag Berlin 2000, ISBN 3-328-00741-5.
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