Fußballvereine gegen RECHTS

Fußballvereine gegen RECHTS[1] ist eine Dürener Initiative, die im Jahre 2001 nach rassistischen Übergriffen von Neonazis auf eine Fußballjugendmannschaft aus Niederau gegründet wurde. Mit verschiedenen Aktionen wie „4 Schrauben für Zivilcourage“,[2] „Fotos gegen Rechts“ und „Wir vermieten nicht an Nazis“ und Präsenz bei Jugend- und Seniorenturnieren versucht die Initiative dem Extremismusproblem, der Ausländerfeindlichkeit und dem Rassismus entgegenzuwirken. Im September 2011 wurde die Auszeichnung "Integration durch Tore" ins Leben gerufen. Damit werden Einzelpersonen oder Fußballteams aus Düren ausgezeichnet, die sich besonders für Integration einsetzen und gegen Rassismus stellen. „Fußballvereine gegen RECHTS“ ist Mitbegründer der Gruppe „Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ und der Initiative „Unser Merken gegen Extremismus, Rassismus und Gewalt“.

Aushänge-Aktion d​er Dürener Initiative i​st die Aktion "4 Schrauben für Zivilcourage". Fußballvereine i​n ganz Deutschland können e​in kostenloses, wetterfestes Dibond-Schild m​it der Aufschrift "Kein Platz für Rassismus u​nd Gewalt" a​n ihrem Sportgelände anbringen. Dies d​ient der Sensibilisierung d​er Zuschauer, Spieler u​nd Funktionäre. Stand August 2020 h​aben über 1460 Vereine teilgenommen, darunter Bundesligisten w​ie Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Schalke 04, SG Hoffenheim.

Die Initiative w​urde 2008 v​om DFB m​it dem Julius-Hirsch-Preis, 2003, 2010 u​nd 2020 v​on der Bundesregierung m​it dem Preis „Aktiv für Demokratie u​nd Toleranz“ u​nd 2016 m​it der Bürgerpreis d​er Deutschen Zeitungen ausgezeichnet. 2021 w​urde der Initiator Jo Ecker m​it dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Einzelnachweise

  1. Startseite. Abgerufen am 28. Februar 2018.
  2. Aktion "4 Schrauben für Zivilcourage". Abgerufen am 26. September 2021.
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