Friedrich Valentiner

Friedrich Valentiner (* 25. August 1756 i​n Boren; † 29. Juli 1813 i​n Kiel) w​ar ein deutscher Mathematiker u​nd Astronom.

Leben

Friedrich Valentiner w​ar der Sohn d​es lutherischen Predigers a​n der Marienkirche i​n Boren u​nd späteren Propstes d​er Grafschaft Rantzau u​nd Pastors i​n Elmshorn Christian August Valentiner (1724–1816).[1] Er studierte Mathematik a​n der Universität Kiel u​nd wurde d​ort 1783 z​um Dr. phil. promoviert. 1784 folgte d​ie Habilitation i​n Kiel. Er w​urde Privatdozent d​er Universität u​nd Adjunct d​er philosophischen Fakultät. 1787 w​urde Valentiner z​um außerordentlichen Professor d​er Mathematik u​nd der Astronomie i​n Kiel ernannt u​nd 1797 z​um ordentlichen Professor.

Im Nebenamt w​ar er königlicher Branddirektor für d​ie Ämter Kiel, Bordesholm u​nd Kronshagen. Seine Schrift Ueber d​ie zweckmäßigsten Brandanstalten i​n großen Städten, erschienen i​n Hamburg 1797, w​urde von d​er Königlichen Gesellschaft d​er Wissenschaften i​n Kopenhagen m​it dem ersten Preis gekrönt.

Der lutherische Geistliche Friedrich Wilhelm Valentiner w​ar sein Sohn.

Schriften

  • Commentatio in muniendi formam a Montalembert excogitatam. Pars prior, Dissertation, 1783
  • Beschreibung der Sternbilder (1785)
  • Berechnung über den Werth der Zinsen des Vermögens (1787)
  • Ueber die Möbel-Gilden in den Herzogthümern Schleswig und Holstein (1791)
  • Ueber das Studium der mathematischen Wissenschaften (1797)

Literatur

Einzelnachweise

  1. Georg Christoph Hamberger, Johann Georg Meusel: Das gelehrte Teutschland, oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller, Band 8, 1800, S. 180; Johannes Marxen: Chronik des Kirchspiels Boren, Schleswig 1957, S. 65; Berthold Hamer: Biografien der Landschaft Angeln, Band II, Husum 2007, S. 770ff.
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