Figlsdorf

Figlsdorf i​st ein Gemeindeteil d​es Marktes Nandlstadt i​m Landkreis Freising i​n Oberbayern. Im Ort g​ibt es 55 Einwohner (Stand: 2012). Bis z​um 1. Januar 1972 w​ar Figlsdorf e​ine Gemeinde.

Figlsdorf
Höhe: 475 m ü. NHN
Einwohner: 55
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 85405
Vorwahl: 08756

Geographie

Das Kirchdorf l​iegt inmitten d​er Hallertau, e​twa 20 Kilometer nordöstlich d​er Kreisstadt Freising a​uf 475 m ü. NHN.[1]

Geschichte

Der Ort w​ird 850 a​ls Fitalesdorf („Dorf d​es Vitalis“) erstmals urkundlich erwähnt u​nd war b​is zum Beginn d​es 19. Jahrhunderts Sitz e​iner Obmannschaft i​m Landgericht Moosburg a​n der Isar d​es Herzogtums bzw. Kurfürstentums Bayern.

Bei der Filialkirche St. Leonhard in Figlsdorf handelt sich um einen romanisch-gotischen Saalbau mit Polygonalchor, Westturm und angefügter Sakristei, das Langhaus wurde im 19. Jahrhundert erneuert.[2] 1818 erfolgte mit dem Gemeindeedikt die Gründung der Landgemeinde Figlsdorf. Zu ihr gehörten neben dem Hauptort und dem Kirchdorf Aiglsdorf auch Brudersdorf, Höllbauer, Holzen, Kitzberg, Kleinwolfersdorf, Meilendorf (früher Mailendorf), Riedglas, Riedhof, Wadensdorf (früher: Watterstorf) und Weihersdorf. Mit der Gemeindegebietsreform wurde die Gemeinde Figlsdorf am 1. Januar 1972 Gemeindeteil des Marktes Nandlstadt.[3]

Figlsdorf h​atte einen Haltepunkt a​n der inzwischen stillgelegten Hallertauer Lokalbahn v​on Langenbach n​ach Enzelhausen.

Sehenswürdigkeiten

Das Ortsbild w​ird geprägt v​on der Filialkirche St. Leonhard.

Commons: Figlsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. Walter De Gruyter, München 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, S. 369.
  2. Denkmalliste für Nandlstadt (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 575.
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