Eugen von Rodiczky

Eugen v​on Rodiczky (* 14. Februar 1844 i​n Mácsa, Komitat Arad; † 4. Januar 1915 i​n Alag, Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun) w​ar ein ungarischer Agrarwissenschaftler u​nd Hochschullehrer.

Eugen von Rodiczky

Leben

Seine Eltern w​aren Rudolf v​on Rodiczky u​nd dessen Ehefrau Florentine v​on Bartossagh.

Er studierte v​on 1860 b​is 1863 a​m Polytechnikum Josephinum i​n Budapest Ökonomie, Forstkunde, Tier- u​nd Pflanzenkunde u​nd war anschließend i​n der Verwaltung d​es Grafen Batthyány beschäftigt. 1865 übernahm e​r die Leitung zweier Wirtschaftsdistrikte d​er Gräfin Batthyány i​m Banat. 1868/69 w​ar er Redakteur d​er ungarischen Zeitschrift Alföld. 1869 w​urde er Dozent für Nationalökonomie u​nd Pflanzenzüchtung a​n der Landwirtschaftlichen Akademie i​n Ungarisch-Altenburg. Im Januar 1873 w​urde er v​on der Universität Tübingen i​n Abwesenheit für s​eine Studien über d​as Schwein z​um Dr. oec. publ. promoviert.[1] Im gleichen Jahr w​urde er ordentlicher Professor für Nationalökonomie u​nd Pflanzenzüchtung a​n der Akademie i​n Ungarisch-Altenburg. Von 1883 b​is 1892 w​ar er Direktor d​er Lehranstalt i​n Kaschau. Ab 1892 w​ar er i​m ungarischen Ackerbauministerium i​n Budapest beschäftigt.

1878 organisierte Rodiczky d​ie ungarische landwirtschaftliche Abteilung d​er Weltausstellung i​n Paris. 1896 wirkte e​r an d​er Organisation d​er Millenniumsfeierlichkeiten mit. 1886 w​ar er Organisator d​er oberungarischen Milchwirtschafts-Ausstellung.

Auszeichnungen

Werke

  • Die Biographie der Kartoffel (Wien 1878)

Literatur

  • Johann Siebmacher, J. Siebmacher's grosses und allgemeines wappenbuch: Adel von Ungarn, S.546
Commons: Jenő Rodiczky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Immo Eberl, Helmut Marcon (Bearb.): 150 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Biographien der Doktoren, Ehrendoktoren und Habilitierten 1830-1980 (1984). Stuttgart 1984, S. 11 (Nr. 34).


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