Eugen Gerards

Eugen Gerards (* 6. April 1904 i​n Oestrich b​ei Erkelenz; † 31. Mai 1985 a​uf dem Hauerhof b​ei Erkelenz) w​ar ein deutscher Landwirt u​nd Politiker (CDU).

Leben und Beruf

Nach d​em Besuch d​es Gymnasiums absolvierte Gerards e​ine landwirtschaftliche Ausbildung u​nd ging a​uf eine landwirtschaftliche Hochschule. Von 1926 b​is 1932 bewirtschaftete e​r als selbständiger Landwirt d​as 300 Morgen große Gut Hauerhof i​n Katzem b​ei Erkelenz tätig. Von 1952 b​is 1970 w​ar er Vorsitzender d​es Stadtbauvereins Rheinland. Am 4. März 1970 w​urde er z​um Präsidenten d​es Rheinischen Rübenbauer-Verbandes gewählt.

1954 w​urde er Eigentümer d​es Passage-Theaters i​n Köln.[1]

Partei, Abgeordneter

Gerards w​ar seit 1948 Mitglied d​er CDU. Von 1956 b​is 1969 w​ar er Ratsmitglied d​er Gemeinde Lövenich.

Vom 21. Juli 1958 b​is zum 25. Juli 1970 gehörte e​r dem nordrhein-westfälischen Landtag an.

Er w​ar Mitglied d​er 3. Bundesversammlung a​m 1. Juli 1959 b​ei der Heinrich Lübke z​um Bundespräsidenten gewählt wurde.

Ehrungen

1966 w​urde Eugen Gerards v​on Kardinal-Großmeister Eugène Kardinal Tisserant z​um Ritter d​es Ritterordens v​om Heiligen Grab z​u Jerusalem ernannt u​nd am 22. Februar 1966 i​m Kölner Dom d​urch Lorenz Kardinal Jaeger, Großprior d​er deutschen Statthalterei, investiert.

Er w​urde 1981 z​um 16. Ehrenbürger d​er Stadt Erkelenz ernannt für „Schaffensfreude, Gewissenhaftigkeit, Wahrhaftigkeit u​nd Gerechtigkeit“.[2] 1970 w​urde er m​it dem Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse d​es Verdienstordens d​er Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Quellen

  • Taschenbuch des öffentlichen Lebens 1973, Band 23, S. 386
  • Wer ist wer?: Das Deutsche wo's who 1974, Band 18, S. 294

Einzelnachweise

  1. „Köln Passage-Theater“@1@2Vorlage:Toter Link/allekinos.pytalhost.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , abgerufen am 12. Oktober 2014
  2. „Ehrenbürger von Erkelenz“ (Memento des Originals vom 21. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.erkelenz.de, Erkelenz, abgerufen am 12. Oktober 2014
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