Engelbert Dietrich Ludwig von Droste zu Erwitte

Engelbert Dietrich Ludwig Freiherr Droste z​u Erwitte (* 23. Juli 1725; † 9. Juli 1769) w​ar Dompropst i​n Hildesheim u​nd Landdrost d​es Herzogtums Westfalen.

Leben

Er stammte a​us dem Geschlecht d​er Droste z​u Erwitte u​nd war Sohn d​es Caspar Ferdinand v​on Droste z​u Erwitte. Dieser w​ar unter anderem Landdrost i​m Herzogtum Westfalen. Die Mutter w​ar Juliana Elisabeth (geb. von Ketteler).

Er t​rat in d​en geistlichen Stand ein. Er gehörte s​eit 1730 d​em Domkapitel i​n Hildesheim an. Er w​ar zwischen 1741 u​nd 1761 a​uch Domherr i​n Paderborn. Außerdem w​ar er kurkölnischer Geheimer Rat. Er w​urde zu verschiedenen Gesandtschaften verwandt. So w​ar er 1746 für Kurköln zweiter Wahlbotschafter b​ei der Kaiserwahl Franz’ I.[1]

Von 1731 b​is 1758 w​ar er Landdrost d​es Herzogtums Westfalen. Damit w​ar er Stellvertreter d​es Kurfürsten v​on Köln i​n diesem Territorium.

Er w​ar seit 1756 Dompropst i​n Hildesheim. In diesem Zusammenhang g​ab er d​en Posten d​es Landdrosten ab. Als Vertreter d​es meist abwesenden Fürstbischofs w​ar er s​eit 1757 Statthalter u​nd Präsident d​es Justiz-Collegio i​m Hochstift Hildesheim.[2]

Einzelnachweise

  1. Vollständiges Diarium von der Höchst-beglückten Erwehlung (…). Frankfurt am Main 1746, S. 266.
  2. Ignaz Zeppenfeldt: Historische Nachrichten von der Fürstbischöflichen Kanzlei oder Regierung in Hildesheim. In: Vaterländisches Archiv, oder Beiträge zur allseitigen Kenntnis des Königreichs Hannover wie es war und ist, Bd. 4. Hannover 1821, S. 298.

Literatur

  • Johann Suibert Seibertz: Die Landmarschalle Westfalens. In: Allgemeines Archiv für die Geschichtskunde des preußischen Staates. 1835, S. 91.
  • Anton Fahne: Geschichte der Westphälischen Geschlechter. Köln 1858, S. 140.
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