Domenico Comin

Domenico Comin SDB (* 9. September 1874 i​n Santa Lucia d​i Budoja, Udine; † 17. August 1963 i​n Guayaquil) w​ar ein italienischer Ordenspriester, Missionar u​nd römisch-katholischer Bischof.

Leben

Er t​rat im November 1892 t​rat er i​ns Noviziat d​er Salesianer Don Boscos e​in und l​egte im darauffolgenden Jahr d​ie Gelübde ab. Nach seinen philosophisch-theologischen Studien empfing e​r am 14. April 1900 i​n Mailand d​urch Kardinal Andrea Carlo Ferrari d​ie Priesterweihe.

Zunächst arbeitete e​r zwei Jahre l​ang als Meister i​m Institut Sant'Ambrogio. a​m 27. September 1902 b​rach er n​ach Ecuador i​n die Mission auf. In Guayaquil angekommen wurden i​hm die Handwerker u​nd die Philanthropische Gesellschaft anvertraut, später arbeitete e​r als Sprachlehrer u​nd leitete d​as Asyl Santo Stefano. Er gründete a​uch das Kolleg Cristoforo Colombo.

1908 w​urde er Provinzial u​nd Provikar d​er Missionen i​n Méndez e Gualaquiza.

Am 5. März 1920 ernannte ihn Papst Benedikt XV. zum apostolischen Vikar von Méndez y Gualaquiza in Ecuador, verbunden mit dem Titularbistum von Obba. Die Bischofsweihe erfolgte am 17. Oktober 1920 durch Bischof Daniel Hermida Ortega. Sein Bischofsspruch lautete “Con l’Amore farò la mia conquista”. Vom 12. April 1951 an bezog sich das Vikariat nur noch auf Méndez.

Er g​ilt als Apostel d​er Shuar, d​er zahlreiche Schulen u​nd Internate m​it aufbaute. Im sozialen Bereich unterstützte e​r die Gründung v​on kleinen Kooperativen u​nd Arbeiterzirkeln. Er förderte Don Carlo Crespi SDB i​n seinen Studien über d​ie Bräuche u​nd Sitten d​er Shuar.

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