Dassower Mühle

Dassower Mühle w​ar ein Wohnplatz i​m Gebiet d​er preußischen Provinz Pommern.

Der Wohnplatz bestand a​us dem Mühlenbetrieb d​es Dorfes Dassow. Im Jahre 1844 w​urde etwa 300 Meter v​om südwestlichen Ortsrand v​on Dassow entfernt erstmals e​ine Windmühle errichtet. Die Mühle w​urde 1878 d​urch Feuer zerstört u​nd durch e​ine neue Windmühle ersetzt. Letzter Besitzer w​ar der Müllermeister Boneß (auch Bonehs), d​er die Mühle 1899 übernahm, 1929 n​ach der Elektrifizierung v​on Dassow modernisierte u​nd bis 1945 betrieb.

Bis 1945 gehörte Dassower Mühle z​ur Gemeinde Dassow u​nd gehörte m​it dieser z​um Kreis Kolberg-Körlin i​n der preußischen Provinz Pommern. Dassower Mühle w​urde aber zuletzt amtlich n​icht mehr a​ls besonderer Wohnplatz geführt.[1]

Nach 1945 k​am der Wohnplatz, w​ie ganz Hinterpommern, a​n Polen. Die Mühle verfiel n​ach 1945. Heute l​iegt die Stelle i​m Gebiet d​er polnischen Gmina Karlino (Stadt- u​nd Landgemeinde Körlin); d​ie Bebauung a​n dieser Stelle h​at in polnischer Sprache keinen besonderen Ortsnamen.

Literatur

  • Manfred Vollack: Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 153.

Einzelnachweise

  1. Gemeinde Dassow im Informationssystem Pommern.

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