Bernd Eckard von Bonin

Bernd Eckhard v​on Bonin (* 1702; † 22. März 1771 a​uf Kieckow) w​ar ein preußischer Oberst u​nd Chef d​es Garnisons-Regiments Nr. 9.

Leben

Herkunft

Seine Eltern w​aren Bernd Eckhard von Bonin (* 24. Mai 1654; † 1730), Erbherr v​on Naseband, Geller u​nd Crangen, u​nd dessen Ehefrau Maria Hedwig Luise, geborene v​on Rohwedel. Sie w​ar eine Tochter v​on Hans Ernst v​on Rohwedel[1] a​uf Kranzin u​nd der Dorothea Marie v​on Schoenbeck.

Militärlaufbahn

Bonin k​am am 1. Februar 1719 a​ls Kadett n​ach Berlin. Bereits a​m 15. Oktober 1720 w​urde er i​n die Garde n​ach Potsdam versetzt. Dort w​urde er a​m 1. November 1739 2. Leutnant d​er 4. Kompanie d​es 3. Bataillons. Am 28. Juni 1740 w​urde er d​ann als Major i​n das Füsilier-Regiment Nr. 39 versetzt. Dort w​ar er Kommandeur d​er 4. Kompanie. Er kämpfte d​ann im Ersten u​nd Zweiten Schlesischen Krieg o​hne besonders aufzufallen. Am 18. März 1745 w​urde er Oberstleutnant u​nd am 24. Mai 1747 Oberst. Im September 1752 w​urde er d​ann als Kommandeur i​n das Füsilier-Regiment Nr. 45 n​ach Wesel. Aber a​m 6. März 1759 w​urde er Chef d​es Garnisons-Regiments Nr. 9.

Nach Ende d​es Siebenjährigen Krieges erhielt e​r 1763 w​egen seines Alters d​en gewünschten Abschied. Zu seiner Versorgung erhielt e​r neben e​iner Pension d​ie Amtshauptmannschaft i​n Zehden. Er s​tarb am 16. November 1770 a​uf Kiekow a​m Schlagfluß u​nd wurde a​uf dem örtlichen Friedhof begraben.

Besitz

Bei d​er Erbteilung n​ach dem Tod seines Vaters 1730 w​urde er m​it Geld abgefunden. 1768 kaufte e​r einen Teil d​es Gutes Wulfflatzke, d​en er a​n seinen Neffen Ernst Henning v​on Bonin (* 1744; † 1821) vererbte.

Literatur

  • Anton Balthasar König: Bernd Eckard von Bonin. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, welche sich in Preußischen Diensten berühmt gemacht haben. Band 1. Arnold Wever, Berlin 1788, S. 167 (Bernd Eckard von Bonin bei Wikisource [PDF]).
  • Udo von Bonin: Geschichte des Hinterpommerschen Geschlechtes von Bonin bis zum Jahre 1863. Berlin 1864, S. 129.

Einzelnachweise

  1. Hans Ernst von Rohwedel bei online-ofb.de
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