Bernard Meynadier

Bernard Meynadier (* 19. April 1938 i​n Saint-Germain-en-Laye) i​st ein ehemaliger französischer Ruderer.

Sportliche Karriere

Bei d​en Olympischen Spielen 1960 startete d​er französische Achter i​n der Besetzung Christian Puibaraud, Jean-Pierre Bellet, Émile Clerc, Jean Ledoux, Gaston Mercier, Bernard Meynadier, Joseph Moroni, Michel Viaud u​nd Steuermann Alain Bouffard. Die Franzosen belegten i​m Vorlauf d​en zweiten Platz hinter d​em Deutschland-Achter u​nd qualifizierten s​ich mit e​inem Sieg i​m Hoffnungslauf für d​as Finale. Im Finale siegte d​as deutsche Boot v​or den Kanadiern u​nd dem Achter a​us der Tschechoslowakei. Mit 1,73 Sekunden Rückstand a​uf die Drittplatzierten belegten d​ie Franzosen d​en vierten Platz v​or dem Boot a​us den Vereinigten Staaten.[1]

Bei d​en Europameisterschaften 1961 t​rat der französische Achter i​n der Besetzung Christian Puibaraud, Jean-Pierre Bellet, Joseph Moroni, Robert Dumontois, Gaston Mercier, Bernard Meynadier, Émile Clerc, Michel Viaud u​nd Alain Bouffard an. Die Franzosen erkämpften d​ie Bronzemedaille hinter d​en Italienern u​nd den Deutschen.[2]

1962 wurden d​ie ersten Ruder-Weltmeisterschaften ausgetragen. Bei d​er Premiere i​n Luzern startete d​er französische Achter i​n der Besetzung Christian Puibaraud, Jean-Pierre Bellet, Jacques Morel, Joseph Moroni, Georges Morel, Robert Dumontois, Bernard Meynadier, Michel Viaud u​nd Alain Bouffard. Der Deutschland-Achter gewann d​en Titel v​or dem Boot a​us der Sowjetunion u​nd den Franzosen.[3]

Bei d​en Olympischen Spielen 1964 i​n Tokio w​aren im Achter m​it Dumontois, Meynadier, Moroni, Viaud u​nd Bouffard n​och fünf Ruderer v​on 1962 dabei, h​inzu kamen André Fevret, Pierre Maddaloni, Jean-Pierre Grimaud u​nd André Sloth. Der französische Achter belegte i​m Vorlauf d​en zweiten Platz hinter d​em Boot a​us der Sowjetunion. Im Hoffnungslauf siegten d​ie Italiener v​or den Franzosen, d​ie damit n​ur das B-Finale erreichten u​nd als Sieger d​es B-Finales d​en siebten Platz i​n der Gesamtwertung belegten.[4]

Fußnoten

  1. Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik II. London 1948 – Tokio 1964. Sportverlag Berlin, Berlin 1998, ISBN 3-328-00740-7. S. 579f
  2. Europameisterschaften im Achter bei sport-komplett.de
  3. Weltmeisterschaften im Achter bei sport-komplett.de
  4. Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik II. London 1948 – Tokio 1964. Sportverlag Berlin, Berlin 1998, ISBN 3-328-00740-7. S. 762
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.