Alfred Ernst (Politiker)

Alfred Ernst (* 17. November 1895 i​n Stendal; † 23. März 1953 i​n Hoya) w​ar ein deutscher Offizier u​nd Politiker.

Alfred Ernst

Leben

Nach d​em Schulabschluss t​rat Ernst d​er Armee b​ei und w​ar 1914 b​ei Kriegsbeginn Teilnehmer d​er Unteroffiziersschule. Im Krieg w​ar er zunächst b​ei der Infanterie u​nd später b​ei den Heeresfliegern a​ls Pilot eingesetzt.

Nach d​er deutschen Kapitulation kämpfte e​r in d​er 3. russischen Flieger-Division i​m Baltikum. 1919 kehrte e​r in d​en deutschen Heeresdienst zurück u​nd wurde z​um Leutnant befördert. Aufgrund seiner Mitwirkung a​m Kapp-Putsch schied e​r nach dessen Niederschlagung a​m 22. April 1920 a​us der Reichswehr aus. Später arbeitete e​r als kaufmännischer Angestellter i​n Oschersleben.

Er schloss s​ich der NSDAP u​nd der SA a​n und w​ar für d​ie SA Oberführer i​n Halle, später SA-Brigade- u​nd ab 1942 SA-Gruppenführer d​er SA-Gruppe Berlin-Brandenburg.

Am 5. März 1933 w​urde Alfred Ernst i​n den Preußischen Landtag gewählt. Später w​ar er Reichstagsabgeordneter für d​en Wahlkreis 11 (Merseburg) i​n der Zeit d​es Nationalsozialismus. Er l​ebte in Halle (Saale).

Literatur

  • Ernst Kienast (Hrsg.): Handbuch für den Preußischen Landtag, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 319.
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