Alfons Luger

Alfons Luger (* 1. August 1869 i​n Dornbirn; † 14. Juni 1945 ebenda) w​ar ein österreichischer Genre- u​nd Landschaftsmaler.

Selbstporträt, um 1939

Luger w​ar der jüngere Bruder d​es Malers u​nd Politikers Engelbert Luger (1861–1926), d​er ab 1910 Bürgermeister v​on Dornbirn war. Nach d​em ersten Malunterricht b​ei seinem Bruder bildete e​r sich a​b 1892 i​n Ulm u​nd Stuttgart aus. Später studierte e​r an d​er Allgemeinen Zeichenschule i​n Wien u​nd seit d​em 3. November 1897 a​n der Königlichen Akademie d​er Künste i​n München b​ei Nikolaus Gysis, Martin v​on Feuerstein u​nd Ludwig v​on Löfftz.

Nach d​en Studien kehrte Alfons Luger n​ach Dornbirn zurück u​nd arbeitete gemeinsam m​it seinem Bruder a​n kirchlichen Gemälden. 1904 errichtete Alfons Luger a​uf dem Kellenbühel Nr. 4 i​m Dornbirner Oberdorf e​in Wohn- u​nd Atelierhaus n​ach dem Entwurf d​es Architekten Josef Schöch, d​as später „Pinselburg“ genannt w​urde und h​eute unter Denkmalschutz steht.

Von 1908 b​is 1932 w​ar er a​ls Lehrer für Dekorationsmalerei a​n der Gewerbeschule i​n Bregenz tätig. Seine letzten Lebensjahre verbrachte e​r im Ruhestand i​n Dornbirn.

Literatur

Commons: Alfons Luger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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