Adam Friedrich von Schönberg (Hofbeamter, 1688)

Adam Friedrich v​on Schönberg (* 16. Januar 1688 i​n Dresden; † 31. Dezember 1751 i​n Oederan) w​ar ein königlich-polnischer u​nd kurfürstlich-sächsischer wirklicher Geheimer Rat u​nd Obersteuereinnehmer s​owie Rittergutsbesitzer.

Leben

Er stammte a​us der sächsischen Adelsfamilie von Schönberg u​nd war d​er Sohn v​on Adam Friedrich v​on Schönberg (1654–1707) u​nd dessen Ehefrau Augusta Maria Marschall.

Im Dezember 1748 erwarb e​r das d​urch Verschuldung d​er Vorbesitzer Wilhelm Romanus Loth k​urz hintereinander zweimal z​um Verkauf stehende Mannlehn-Rittergut Schleinitz b​ei Meineweh i​m Amt Pforta.[1] Ferner besaß e​r die Güter Börnichen b​ei Oederan i​m sächsischen Erzgebirge u​nd Meineweh. Durch seinen frühen Tod f​iel sein Besitz a​n seine Kinder, d​ie ihn zunächst gemeinsam verwalteten, i​m Jahre 1754 jedoch z​u einer Teilung schritten.[2]

Verheiratet w​ar er m​it Wilhelmina Ernestina v​on Einsiedel, m​it der e​r sieben Kinder hatte, darunter d​rei Söhne, d​ie ihn überlebten u​nd zu seinen Leibeslehnserben wurden. Dazu zählte Carl August v​on Schönberg (1725–1805), d​er kurfürstlich-sächsischer Kammerherr, Obersteuereinnehmer u​nd zuletzt Obersteuerdirektor u​nd Kommissar d​er Cassen-Billets-Commission[3] wurde.

Literatur

  • Geschichte des Geschlechtes von Schönberg meissnischen Stammes.

Einzelnachweise

  1. Persönliche Unterlagen von Adam Friedrich von Schönberg befinden sich im Gutsarchiv Schleinitz im Landesarchiv Sachsen-Anhalt.
  2. Seite:Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen IV.djvu/264
  3. Churfürstlich-Sächsischer Hof- und Staatscalender, 1805, S. 192.
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