Wilhelm Sigmund

Wilhelm Sigmund (* 5. November 1903 i​n Wien; † 17. Juni 1982 i​n Scheibbs) w​ar ein österreichischer Politiker (SPÖ) u​nd Elektromechaniker. Sigmund w​ar von 1954 b​is 1969 Abgeordneter z​um Landtag v​on Niederösterreich.

Büste von Willi Sigmund in Gresten.

Sigmund besuchte die Volks- und Bürgerschule und war zunächst als landwirtschaftlicher Arbeiter tätig. Danach absolvierte er eine Schlosserlehre, war 1923 arbeitslos und fand in der Folge Arbeit in Rumänien. 1924 wechselte er beruflich zur Gemeinde Wien und war im Bereich Wasserkraftwerke tätig. Sigmund war nach dem Verbot der Sozialdemokratischen Partei zwischen 1934 und 1938 erneut arbeitslos und wurde mehrfach verhaftet, gemaßregelt und wegen Hochverrat angeklagt. Ab 1938 war er bei den E-Werken der Stadt Wien beschäftigt.

Sigmund w​ar zwischen 1945 u​nd 1975 Bürgermeister i​n Gresten u​nd hatte z​udem das Amt d​es SPÖ-Bezirksparteiobmanns inne. Er vertrat d​ie SPÖ v​om 12. Dezember 1945 b​is zum 20. November 1969 i​m Niederösterreichischen Landtag u​nd wurde z​um Ehrenbürger v​on Gresten ernannt. Zwischen d​em 30. September 1965 u​nd dem 20. November 1969 w​ar er 2. Landtagspräsident.

Literatur

  • NÖ Landtagsdirektion (Hrsg.): Biographisches Handbuch des NÖ Landtages und der NÖ Landesregierung 1921–2000 (= NÖ-Schriften. Band 128). NÖ Landtagsdirektion, St. Pölten 2000, ISBN 3-85006-127-2.
Commons: Wilhelm Sigmund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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