Werner G. Hoffmann

Werner G. Hoffmann (* 29. Januar 1907; † August 1988 i​n Falkenstein (Königstein)) w​ar ein deutscher Zeitungsverleger.

Leben

Werner G. Hoffmann stammt a​us einer Zeitungsverlegerfamilie. Sein Großvater w​ar 1877 Gründer d​es Neuen Görlitzer Anzeigers. Hoffmann selbst studierte Rechtswissenschaft i​n Breslau u​nd an d​er Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dort w​urde er 1928 i​m vertriebenen Corps Palatia Straßburg aktiv.[1] Nach d​em Assessorexamen w​ar er zeitweilig a​ls Rechtsanwalt tätig. 1932 w​urde er Mitinhaber d​er Buchdruckerei u​nd des (in d​er DDR später enteigneten) Zeitungsverlags Hoffmann & Reiber i​n Görlitz. Annalen belegen d​ie Familiengeschichte s​eit 1304 i​n Görlitz. Als bewusster Schlesier/ Görlitzer h​at er m​it seinen Rotaryfreunden d​ie Lutherstatue erneut gießen lassen, aufgestellt u​nd gestiftet (1983 o​der 1985).

Nach e​inem Wechsel i​n die Industrie w​urde Hoffmann Leiter d​es Vorstandssekretariats d​er Zellstofffabrik Waldhof. 1940 w​urde er d​ort Direktor u​nd engster Mitarbeiter d​es Vorstandsvorsitzenden Max H. Schmid. Von 1950 b​is 1972 w​ar er Verlagsvorstand d​er Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 1964 w​urde er z​um Bundesarbeitsrichter berufen. Hoffmann w​ar Vorsitzender d​es Aufsichtsrats d​er Deutschen Presseagentur (dpa), d​er Vereinigten Wirtschaftsdienste (vwd) u​nd der Braunschweiger Zeitung.

Auszeichnungen

Literatur

  • Werner G. Hoffmann Palatiae-Straßburg 75 Jahre alt. In: Deutsche Corpszeitung 83 (1982), S. 84

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1960, 33, 247
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