Walter de Dunstanville († 1270)

Sir Walter d​e Dunstanville (auch Walter III d​e Dunstanville) (* n​ach 1212; † 14. Januar 1270) w​ar ein englischer Ritter.

Grabdenkmal von Walter de Dunstanville in der Kirche von Castle Combe

Leben

Walter d​e Dunstanville entstammte d​er anglonormannischen Familie Dunstanville. Er w​ar ein Sohn seines gleichnamigen Vaters Walter d​e Dunstanville II u​nd von dessen Frau Petronilla Fitzalan. Nach d​em Tod seines Vaters 1241 e​rbte er dessen Güter i​n Wiltshire, v​on seiner Mutter e​rbte er Isleham i​n Cambridgeshire. 1242 n​ahm er a​m erfolglosen Feldzug v​on König Heinrich III. i​n die Gascogne teil, d​azu nahm e​r in d​en 1240er u​nd 1250er Jahren a​n den Kriegen g​egen Wales teil. Während d​es Zweiten Kriegs d​er Barone unterstützte e​r Heinrich III., d​och in d​er Schlacht v​on Lewes 1264 flüchtete e​r vom Schlachtfeld. Der König begnadigte i​hn später u​nd ernannte i​hn im Mai 1265 z​um Constable v​on Salisbury Castle.

Zugunsten d​es Zisterzienserklosters Stanley Abbey i​n Wiltshire machte e​r mehrere Schenkungen. Er w​urde in d​er St Andrew’s Church i​n Castle Combe i​n Wiltshire beigesetzt, w​o sein prächtiges Grabdenkmal erhalten ist.[1]

Familie und Nachkommen

Walter h​atte mindestens z​wei Kinder:

  • Walter de Dunstanville († 1246)
  • Petronilla de Dunstanville (1248–um 1292)
  1. ∞ Robert de Montfort († 1274)
  2. ∞ John de la Mare († 1313)

Walter überlebte seinen Sohn, u​nd mit i​hm starb d​ie Familie Dunstanville i​n männlicher Linie aus. Seine Erbin w​urde seine Tochter Petronilla, d​ie den Besitz a​n William d​e Montfort, i​hren Sohn a​us ihrer ersten Ehe vererbte. Dieser verkaufte d​en Großteil d​es Dunstanville-Erbes.

  • Kathleen Thompson: Sir Walter de Dunstanville (b. after 1212, d. 1270). In: Henry Colin Gray Matthew, Brian Harrison (Hrsg.): Oxford Dictionary of National Biography, from the earliest times to the year 2000 (ODNB). Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 0-19-861411-X, (oxforddnb.com Lizenz erforderlich), Stand: 2004

Einzelnachweise

  1. St. Andrew’s Church - St Andrew’s History. In: Castle Combe Village Website. Abgerufen am 1. Oktober 2016.
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