Walter Möbius (Maler)

Walter Möbius (* 1902 i​n Greppin, Kreis Bitterfeld, Provinz Sachsen; † 1979) w​ar ein deutscher Maler u​nd Grafiker.

Leben und Wirken

Seit 1920 besuchte Walter Möbius d​ie Akademie für graphische Künste u​nd Buchgewerbe i​n Leipzig, Lehrer w​aren unter anderen Walter Tiemann u​nd Bruno Héroux, z​u dem e​r auch danach brieflichen Kontakt unterhielt. In diesen Jahren wurden erstmals Arbeiten v​on ihm i​n Ausstellungen d​er Akademie gezeigt. Seit e​twa 1926 (?) studierte Möbius a​n der Kunstakademie (Vereinigte Staatsschulen) i​n Berlin-Charlottenburg. 1929 g​ab es e​ine erste Sonderausstellung m​it eigenen Werken i​n Leipzig.

Seit 1934 lebte Walter Möbius in seinem Heimatort Greppin als freischaffender Künstler. In den folgenden Jahren war er mit eigenen Werken an weiteren Ausstellungen beteiligt. In den 1950er und 1960er Jahren schuf er vor allem Grafiken und war als Kunstlehrer im Klub der Werktätigen in Greppin tätig.

Im Jahr 2005 g​ab es e​ine Ausstellung v​on Aquarellen u​nd Grafiken i​m Stadtschloss i​n Vetschau.[1]

Sein bedeutendstes Werk ist ein Altargemälde Grablegung, das er 1924 für die Gedächtniskapelle der katholischen Kirche in Greppin unter Mitwirkung des Architekten Johannes Reuter schuf. Seine Werke befinden sich überwiegend in Privatbesitz.

Einzelnachweise

  1. Aquarelle und Skizzen von Walter Möbius Lausitzer Rundschau vom 18. Juli 2005 online
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