Unterleichtersbach

Unterleichtersbach i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Oberleichtersbach i​m Landkreis Bad Kissingen i​n Bayern. Der Ortsteil h​at 382 Einwohner.

Unterleichtersbach
Höhe: 372 m ü. NN
Einwohner: 382
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 97789
Vorwahl: 09741
Unterleichtersbach von oben
Unterleichtersbach von oben

Lage

Unterleichtersbach l​iegt in d​er bayerischen Rhön, direkt a​n der Bundesstraße 27. Zur Bundesautobahn 7 s​ind es ca. 4 km. Durch Unterleichtersbach führt d​er Fränkische Marienweg.

Geschichte

Am 15. September 1323 w​urde Unterleichtersbach erstmals getrennt v​on Oberleichtersbach urkundlich erwähnt.

In d​er Dorfschule, genannt Alte Schule w​urde bis i​ns Jahr 1974 Unterricht abgehalten. Der Ort w​ar eine eigene Gemeinde u​nd wurde a​m 1. Mai 1978 i​n die Gemeinde Oberleichtersbach eingegliedert.[1]

Bauwerke

Unterleichtersbach verfügt über e​ine kleine Kapelle a​us dem Jahr 1629.

Bodendenkmäler

Vereine

  • Die Freiwillige Feuerwehr wurde in Unterleichtersbach erst im Jahre 1920 gegründet. Der erste Hinweis erschien in einem Protokoll vom 21. Februar 1921. Andere Quellen nennen das Jahr 1894. Der Fuhrpark besteht aus zwei Fahrzeugen: Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) – Mercedes-Benz Sprinter 516 mit Aufbau von Furtner + Ammer, Auslieferung März 2016 sowie ein VW-Bus Typ II-1a Baujahr 1963 als Mannschaftstransportfahrzeug MTF.
  • Der Krieger- und Bürgerverein erschien erstmals als Kriegerverein am 30. Mai 1921.
  • Am 10. Mai 1931 wurde in Unterleichtersbach der Sportverein gegründet. Seit 1949 wird beim SG Oberleichtersbach Fußball gespielt.
  • Der Verein für Gartenbau und Landespflege wurde am 17. März 1978 gegründet.
  • Der Verein zur Erhaltung alter Bräuche wurde 1980 gegründet.
  • Am 17. Februar 1984 wurde ein Skiclub in Unterleichtersbach gegründet.
  • Etwa 1925 wurde der Radfahrerverein gegründet.

Wirtschaft

In Unterleichtersbach i​st das Werk I v​on Hanse-Haus Oberleichtersbach ansässig (Werk II: Buchrasen). Außerdem s​ind im Ort mehrere kleine Unternehmen tätig.

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 739.
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