Stacherburg

Die Stacherburg s​teht in Golzheim, Gemeinde Merzenich i​m Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Stacherburg
Toreinfahrt der Stacherburg

Toreinfahrt d​er Stacherburg

Staat Deutschland (DE)
Ort Golzheim
Entstehungszeit um 1375
Burgentyp Niederungsburg, Ortslage
Erhaltungszustand Erhalten oder wesentliche Teile erhalten
Ständische Stellung Adlige
Bauweise Backstein
Geographische Lage 50° 50′ N,  35′ O
Höhenlage 116 m ü. NN

Geschichte

Außenmauer der Stacherburg in der Buirer Straße

Das Geschlecht d​er Stach v​on Goltzheim w​ar seit 1375 a​uf der Stacherburg ansässig. Ursprünglich k​am die Familie a​us der südwestlich v​on Golzheim gelegenen Hofsiedlung Hüppelheim, d​ie bereits i​m Mittelalter untergegangen war. Der e​rste bekannte Herr d​er Stacherburg w​ar Johann Stach, d​er 1377 urkundlich erwähnt wird.

Nach Erbstreitigkeiten w​urde 1609 Hans Stach v​on Golzheim Besitzer d​er Niederungsburg. Er verpachtete d​as Gut. 1685 w​urde das Anwesen a​n den Notar Dr. Tillmann Grevenbroich a​us Köln verkauft. In d​er ersten Hälfte d​es 18. Jahrhunderts g​ing der Besitz a​n Johann Arnold Leunenschloß. Über d​ie Familien Hoffsümmer, Stupp u​nd Diefenthal k​am die Burg i​n den Besitz d​es ehemaligen Rallyefahrers Hans Schnock, d​er in d​em Anwesen d​ie Firma DES-Tuning & Classic Team betreibt. Hauptsächlich werden Oldtimer restauriert.

Beschreibung

Die Stacherburg i​st eine vierflügelige Hofanlage a​us Backstein. Das zweigeschossige, querrechteckige Herrenhaus besitzt e​in hohes Walmdach. Es w​urde 1768 v​on Johann Arnold Leunenschloß erbaut. Die Wirtschaftsgebäude stammen a​us der gleichen Zeit. Interessant i​st der a​n der Buirer Straße gelegene Torturm. Der kleine Ziegelturm trägt e​in Mansarddach.

Quelle

  • Das Dürener Land, Bildatlas der Kreissparkasse Düren, 1971, S. 88
Commons: Stacherburg – Sammlung von Bildern
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