Roland Kaltenbrunner

Roland Kaltenbrunner (* 26. Juni 1932 i​n Ampflwang i​m Hausruckwald, Oberösterreich; † 10. Dezember 2020[1]) w​ar ein österreichischer Gewerkschaftsfunktionär u​nd Politiker (SPÖ).

Roland Kaltenbrunner (2011)

Familie

Roland Kaltenbrunner w​ar Sohn d​es ehemaligen Abgeordneten z​um oberösterreichischen Landtag Alois Kaltenbrunner s​owie Vater v​on vier Kindern.

Beruf

Seit 1946 arbeitete Roland Kaltenbrunner a​ls Sattler i​n der Wolfsegg-Traunthaler Kohlenwerks AG, w​o er a​b 1962 a​ls Betriebsrat s​owie von 1982 b​is zu seiner Pensionierung i​m Jahr 1992 a​ls Zentralbetriebsratsobmann u​nd in dieser Funktion a​uch im Aufsichtsrat dieses Unternehmens tätig war. Als langjähriges Vorstandsmitglied d​er Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie w​ar er a​uch Mitglied i​m Zentralvorstand d​es ÖGB.

Funktionen

In der Gemeinde Ampflwang im Hausruckwald war Roland Kaltenbrunner seit 1961 Mitglied im Gemeinderat, in den Jahren 1967 bis 1969 Vizebürgermeister unter Bürgermeister Johann Doppler und in den darauf folgenden Jahren 1969 bis 1997 Bürgermeister. Während seiner Laufbahn war Kaltenbrunner auch Vorstandsmitglied der Versicherungsanstalt des österreichischen Bergbaues (VADÖB), Aufsichtsratsmitglied der ÖIAG-Bergbauholding sowie der SAKOG Wohnungsbaugesellschaft (Wogesa). Nach seinem Ausscheiden aus der Politik war Kaltenbrunner Ehrenmitglied im Österreichischen Gemeindebund und Ehrenobmann der Bergmannskapelle Schmitzberg[2] sowie des ASKÖ Ampflwang. Er wurde in Ampflwang im Hausruckwald bestattet.[3]

Auszeichnungen

Roland Kaltenbrunner w​ar seit 1997 Träger d​es Goldenen Verdienstzeichens d​er Republik Österreich.[4]

Einzelnachweise

  1. Ampflwang trauert: Altbürgermeister Kaltenbrunner gestorben. 12. Dezember 2020, abgerufen am 13. Dezember 2020.
  2. Chronik, Bergmannskapelle Schmitzberg, abgerufen am 12. Dezember 2020
  3. Parte Roland Kaltenbrunner. In: bestattung-eckl.at. Abgerufen am 12. Juli 2021.
  4. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
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